Gesundheit vs. Krankheit

Die Begriffe „Gesundheit“ und „Krankheit“ verwenden wir in unserem alltäglichen Leben ganz selbstverständlich. Intuitiv verbinden wir mit beiden Begriffen bestimmte Assoziationen – wer gesund ist, dem geht es gut, der ist leistungsfähig und dynamisch. Wer hingegen krank ist, hat Beschwerden, leidet unter Einschränkungen und ist weniger leistungsfähig. Auch die WHO hat sich bereits vor vielen Jahren der Sichtweise angeschlossen, dass Gesundheit nicht nur die Abwesenheit von diagnostizierten Krankheiten ist. Körper, Seele und soziales Umfeld zusammen spielen laut der WHO die entscheidenden Rollen, wenn es um die Abgrenzung von ‘Gesundheit’ und ‘Krankheit’ geht. Darüber möchte ich mit Gabi Rüttimann, Dozentin am IKP sprechen

Christina Casanova

 

 

Gabriela Berufspolitik Deutschschweiz, Delegierte Fachkommission nicht ärztliche Psychotherapie GD, Vertreterin EAP, Vertreterin Delegiertenkonferenz

 

Fragen an die Dozentin Frau Doris Baumeler

Vor einigen Tagen habe ich mich mit Frau Doris Baumeler, psychologische Beraterin IKP, unterhalten.

Seit wann sind Sie Dozentin am IKP?
Ich habe langsam angefangen, mitzuhelfen bei Info-Abenden oder auch mal an
Einführungsseminaren. Später habe ich als Co-Leitung bei Alfred Künzler angefangen Ausbildungsgruppen mit zu leiten. Wir machen jetzt die 3. Gruppe zusammen, das heisst seit ca. 2006
Dann gibt es den neuen Ausbildungszweig am IKP, den PPC, da arbeite  ich ebenfalls mit dabei. Mit Karin Büthikofer leite ich ein Bewegungsseminar im Institut.

Was wollten Sie als Kind werden?
Mein längster Wünsche war, Bäuerin zu sein, mit vielen Kindern und Katzen, Hund und
Kühen. Mit Garten, Kirschbäumen und Hühnern und kleinen Säuli… Das ganze
Programm eben.

Was schätzen Sie am IKP?
Am IKP schätze ich die Freiheit und das Vertrauen, das ich bekomme um mich Weiterzuentwickeln, und ich liebe meine Arbeit in der Praxis!

Danker fürs Interview: Doris Baumeler, http://www.emindex.ch/hp/lage.las?s=doris.baumeler

Christina Casanova

Die Peergruppe

Aus der Ausbildungsgruppe AB 75, psychologische Beratung,  habe ich mich mit drei Frauen getroffen, die zusammen in einer Peergruppe arbeiten. Ich habe mich mit ihnen unterhalten:

Warum habt ihr eure Peergruppe gebildet?

Der Grund dazu war, dass wir uns eine Plattform des Übens geben wollten. Die vermittelte Theorie in der Ausbildungsgruppe vertiefen wir in der Peergruppe, indem wir Bücher lesen, diese miteinander besprechen, abgegebene Skripte aus der Ausbildungsgruppe zusammen studieren. Wir arbeiten zu dritt und kommen so gut voran. Diese Art der Theorieaufarbeitung hilft uns, den Stoff aus der Ausbildungsgruppe besser zu verdeutlichen und zu verstehen. Ebenso arbeiten wir praktisch, das heisst, wir machen zum Beispiel Rollenspiele, oder üben uns darin, wie etwa eine Mediationsübung geleitet wird, oder wir daten Seminare untereinander ab, berichten über Schlüsselereignisse aus der Ausbildungsgruppe oder den besuchten Seminaren, oder wir reflektieren Fachliteratur.

Die Peergruppe ist ein wichtiger Bestandteil unserer Ausbildung. Sie ist auch der Beginn eines Networking. Wir dienen uns gegenseitig und das inspiriert!

Was würde mir fehlen, wenn ich nicht in dieser Peergruppe wäre?

Barbara: Ich wäre mehr oder weniger in der Ausgbildungsgruppe mit mir alleine unterwegs, das heisst, mein Selbststudium wäre stärker und ich müsste sicher mehr mit mir aushandeln und teilen…

Angela: Für mich ist es wichtig, dass jemand da ist und mir zuhört. Ich brauche es, gespiegelt zu werden. Der fachliche- wie aber auch der freundschaftliche Austausch ist mir sehr wichtig…

Eveline: Ich schätze den direkten Kontakt und das Austauschen in der Kleingruppe, dieses miteinander Ausdiskutieren ist toll…

Danke für euer Interview!

Angela Zwisler, Ernährungsberaterin/ www.zwisler.ch

Eveline Bühlmann, in angehender Praxis für psychologische Beratung

Barbara Lüthi

Christina Casanova