News aus dem IKP Institut

Anfangs Juli 2018 wurde am IKP mit Erfolg ein Aufrechterhaltungs-Audit “eduQua” durchgeführt. Das Label eduQua ist ein Qualitätszertifikat für Weiterbildungsinstitutionen. Es bietet Konsumentinnen und Konsumenten im Sinne eines Qualitätslabels eine Garantie für die Gesamtqualität eines Bildungsinstituts. Das IKP ist weiterhin “eduQua”-zertifiziert.

Eure Christina Casanova

Zum Jahresende Herzliche Gratulation

Grosse Neuigkeit, die Freude bereitet!

Akkreditierung der Weiterbildung in Körperzentrierter Psychotherapie IKP

Unsere Weiterbildung in Körperzentrierter Psychotherapie IKP wurde gemäss dem Psychologieberufegesetz (PsyG) erfolgreich akkreditiert. Studierende in Körperzentrierter Psychotherapie IKP erlangen somit nach erfolgtem Abschluss den Weiterbildungstitel „Eidgenössisch anerkannte(r) Psychotherapeut(in)“. Wir freuen uns sehr über diese wichtige Akkreditierung!

 

DAS IKP WUENSCHT EUCH ALLEN EINE SCHÖNE WEIHNACHTSZEIT – TRAGT EUCH SORG:-)

Christina Casanova

Das Institut Körperzentrierte Psychotherapie IKP hat zur Jahresversammlung eingeladen

Fallen die Worte „Weihnachten” oder “Vorweihnachtszeit“, denken viele Menschen oft an den damit einhergehenden, wenn auch nicht gewollten Stress. Oft wird dabei vergessen, worauf es in der besinnlichen Weihnachtszeit eigentlich ankommt. Das Das IKP Institut hat das Jahr gestern Abend Revue passieren und vor allem gemütlich ausklingen lassen!

Anstatt sich gestresst und frustriert Gedanken über das vermeintlich perfekte Geschenk zu machen, schreiben Sie lieber eine persönliche Karte und nehmen sich ein wenig Zeit, für ihre Loyalität und die erfolgreiche Zusammenarbeit Danke zu sagen!

 

Thomas Ingold, Geschäftsführer des Hauses IKP bedankt sich bei den Mitarbeitern und den Dozenten für ihren Einsatz während des Jahres 2017

Wie alle Jahre wieder: Die Haussitzung – Denken, Reden und neue Projekte aufgleisen

 

Eure: Christina Casanova

Neues aus dem Hause IKP

Die neuen IKP Seminarprogramme und die neuen IKP Fortbildungsprogramme 2018 sind eingetroffen!

Lassen Sie es sich nicht entgehen und informieren Sie sich über das reichhaltige Angebot.

http://www.ikp-therapien.com/assets/files/IKP_Seminarprogramm_2018_web.pdf

http://www.ikp-therapien.com/assets/files/IKP-Fortbildung_2018_web.pdf

 

Eure: Christina Casanova

Diplomfeier im Hause IKP

IKP Diplomfeier 2017

Im Mai 2017 fand im Institut für Körperzentrierte Psychotherapie IKP in Zürich eine Diplomfeier statt. Wir gratulieren den frisch Diplomierten ganz herzlich auch an dieser Stelle!

Diplomiert wurden Fachpersonen aus den Bereichen:

-Paar-und Famlienberatung IKP

-Ernährungs-Psychologische Beratung IKP

-Ganzheitlich-Integrative Atemtherapie IKP

 

Diplomfeier im IKP 2017

 

Sie alle durften sich über ihren wohlverdienten Diplomabschluss frueen und zusammen mit Freunden, Angehörigen, Weiterbilder(innen) sowie der Geschäftsleitung auf ihren Erfolg anstossen!

Das IKP gratuliert nochmals allen Diplomierten zum erfolgreichen Diplomabschluss:

Christina Casanova

Neue Weiterbildung in Systemischer Paarberatung IKP

Unter der Gesamtleitung von lic.phil. Sara Michalik wurden 9 Weiterbildungsmodule entwickelt., welche Personen aus sozialen, pädadogischen, therapeutischen und beraterischen Berufen befähigen, ihre Arbeit auf Paare und Familien auszudehnen. Dabei werden konkrete Techniken und praktische Werkzeuge für das systemische Arbeiten vermittelt und die beraterische Gesprächsführung mit einem System trainiert.

Diese Kompetenzerweiterung steht nicht nur diplomierten IKP-Professionals offen, ansprechen möchte wir insbesondere Körpertherapeut/Innen und BeraterInnen im psychosozialen Bereich mit eidg. Diplom aus anderen Schulen.

Informiert euch unter: http://wwwikp-therapien.com/systemische-paarberatung.html

 

Christina Casanova

Guter Start ins Neue Jahr am IKP

So viel Zeit war nie zuvor mit Zertifizierungen verbracht worden – und nun erreicht die RE-ZERTIFIZIERUNG der Schweizerischen Gesellschaft für Beratung das IKP gleich zu Beginn des Neuen Jahres

Die Diplomlehrgänge in ‘Ernährungs-Psychologischer Beratung IKP’ sowie ‘Körperzentrierter Psychologischer Beratung IKP’ und ‘Partner-,Paar-und Familienberatung IKP’ wurden von der SGfB (Schweizerische Gesellschaft für Beratung) erneut rezertifiziert.

Wir freuen uns über die erhaltenen Bestnoten. Diese lauten: dreimal vollumfänglich erfüllt.

Christina Casanova

 

System Depression – das neue Buch von Peter Dold

Doktor Peter Dold, Dozent am IKP hat sein neuestes Buch ‘System Depression’ publiziert. Herzliche Gratulation vorweg!

Peter Dold, weshalb haben Sie ein Buch über Depression geschrieben? Gibt es dazu nicht schon genügend Fachliteratur?

Es hat damit zu tun, wie wir unsere Beziehungen leben, wie wir uns ernähren und bewegen. Dieses Buch ist ein innovatives Praxisbuch. Denn Beziehungen, so wie wir sie leben und Depressionen haben miteinander zu tun. In jeder zwischenmenschlichen Beziehung leben wir auch in unseren Verhaltensmustern. Dies geschieht natürlich unbewusst, doch leiten und lenken sie uns. Ist also ein Partner depressiv wirkt sich das auf die Beziehung, sprich  auf das Beziehungssystem aus. Zum Beispiel werden unglückliche Kinder entweder aggressiv oder ganz still. Doch Wut und Aggression gehören zum Stammhirn und man muss sie zeigen, ausdrücken. Darf man dies nicht, entwickeln sich daraus Verhaltensstörungen.  Es ist schade, wir neigen eher dazu Trauer und Wut niederzudrücken, als diese ausleben zu lassen. Wir leben in einer Gesellschaft in der Verlierer keinen Platz haben: Wir müssen ständig gut drauf sein, fröhlich sein, guter Dinge sein und Positivismus ausstraheln.  Trostlosigkeit darf zum Beispiel kaum noch zugelassen werden. Die Psychopharmaka steht als Retter zur Seite. Aber Körper und Seele gehören zusammen. Und da tun Schulmedizin und klassische Psychotherapie immer noch zu wenig in der Prävention. Zudem hat die Pharmaindustrie alles Interesse daran, traditionelle billige Heilmethoden abzulösen durch eine Palette von Tabletten. Mein Buch ist ein Praxisbuch und hat nichts mit Tablettenhinweisen zu tun.

Schwer Depressive sind existenziell angewiesen auf Medikation. Aber nur rund dreissig Prozent der depressiven Menschen werden medikamentös behandelt. Das ist das Prinzip von Try and Error, probieren und fallieren. Ich weise in meinem Buch darauf hin, bevor man die Medizin einschaltet, sollte man wirklich alles andere probieren. Wenn die endokrinen Ausschüttungen dauernd aktiviert sind – sprich: das Adrenalin dauernd fliesst –, ist das ein pausenloses Anpeitschen, letztlich ein Stresssymptom. Was dann? Man kann klüger fragen: Was stattdessen? Zum Beispiel Ruhephasen, weiche Bewegungen, durchaus im Rhythmus des Kosmos, die richtige Ernährung.

Aber wie erkennt man, dass eine Krise beim Mitmenschen angebrochen ist?

Das eindeutigste Zeichen ist der Rückzug. Der Betroffene will auf keinen Fall komisch, fremd oder gar als auffallend wahrgenommen werden. Ohne emotionale Schwingungen verliert aber der Mensch die Lebenslust, also sind Schwingungen lebenswichtig. Ein emotionales Oszillieren sollte jeder leben dürfen. Denn ein wichtiger Punkt – die Regelsysteme. Wir haben Regelsysteme, die das Leben erhalten: Wachen und Schlafen, Ruhen und Bewegen, Zärtlichkeit, Sexualität und Abstinenz. Bei Depressiven brechen die Regelwerke auseinander. Depressive sitzen nur noch zu Hause, oder sie rennen sich die Seele aus dem Leib. Das Gleichgewicht ist verloren gegangen. Auf Stress muss Entstressen folgen, auf Antreiben das Warten.

Peter Dold: System Depression – Depressionen ganzheitlich und körperorientiert behandeln. 192 Seiten. Fachbuch Klett-Cotta, 2015, Stuttgart.

 

Monogamie und Treue

Wie bleibt man treu? Paar- und Sexualtherapeutin Christina Casanova gibt Antworten.

Christina Casanova.

Frau Casanova, wie bleibt man treu?
Indem man das gemeinsame sexuelle Spektrum lebt. Und sich gleichzeitig bewusst ist, dass der Partner nicht alle sexuellen Wünsche erfüllen kann und muss. Diese Einsicht ist wichtig, um die Verantwortung für ein erfülltes Sexualleben nicht dem anderen zuzuschieben. Aber um das herauszufinden und sich damit auseinanderzusetzen, muss man immer wieder mit sich selbst reden und im Paargespräch bleiben. Das tun Paare im Allgemeinen leider viel zu wenig. Die Ablenkung dafür finden sie in wiederkehrenden Alltäglichkeiten.

Sie reden zu wenig über Sex?
Absolut. Sonst spricht man über alles, aber nicht über Sex. Reden Sie über Sex! Das heisst, klären Sie bei sich, was Ihr eigenes sexuelles Spektrum ausmacht, und akzeptieren Sie, dass Ihr Partner auch ein anderes sexuelles Spektrum hat und haben darf.

Weshalb darüber reden? Ist es nicht wichtiger, es zu tun?
Ja, das auch. Aber darüber reden ist wichtig, weil es unterschiedlichste sexuelle Ansichten und Bedürfnisse gibt. Sexualität ist etwas sehr Persönliches, doch viele engen sich dabei ein. Verliert eure eigene Sexualität nicht, rate ich immer wieder. Somit verliert sich das Begehren. Die Paare sollen darüber reden, um ihre Bedürfnisse in ihr Liebesleben einzubauen. Oder sich auch mal selbst befriedigen.

Passen sich Paare zu sehr an?
Ja! Doch kaum jemandem käme es in den Sinn, beim gemeinsamen Pizzaessen auch eine Quattro Formaggi zu bestellen, bloss weil es der Lebenspartner tut. Nein, sie bestellt sich eine Pizza vegetariana oder picante. So ist es auch beim Sex. Jeder hat andere Vorlieben. Eigentlich müsste sich jedes Paar gemeinsam fragen: Was möchte der Einzelne denn eigentlich unabhängig von den Bedürfnissen des anderen sexuell erleben? Dazu braucht es etwas Mut. Weil die Angst einhergeht, dem Partner nicht zu genügen.

Und danach?
Versuchen, es in die gemeinsame Intimität einzubauen. Das heisst aber nicht, dass sich der eine zu etwas zwingen soll, das er nicht will. Das ist enorm wichtig. Es gibt viel zu viele Frauen, die nur wegen ihres Partners in Swingerclubs gehen und selber leiden. Nein, das Paar kann die Fantasien etwa in seinen Sex einbauen, auch indem es darüber witzelt, lacht. Man muss ja nicht jede Fantasie ausleben.

Was, wenn ein Partner immer wieder untreu ist?
Doppelmoral gab es schon immer. Und das sexuelle Abenteuer aufrechtzuerhalten, weil der Partner sich sogenannt sexuell regressiv verhält, ist feige. Wichtig ist die eigene Auseinandersetzung, zum Beispiel indem man sich fragt: Was ist toll in unserem gemeinsamen sexuellen Spektrum, und was möchte ich pflegen?

Und wenn er oder sie sich während Monaten oder gar Jahren eine Geliebte, einen Geliebten hält?
Dann ist das feig und dumm. Es zeigt, dass jener, der fremdgeht, unfähig ist, in der eigenen Beziehung Wichtiges anzugehen und anzusprechen.

Weshalb ist Treue für eine Beziehung wertvoll und wichtig?
Es hat mit Verbindlichkeit zu tun. Treue wünschen sich die meisten Paare. Doch Treue wird leider oft falsch verstanden, denn einsperren lässt sich niemand freiwillig. Die Kontrolle, die über allem steht, zerstört vor der Untreue eine Beziehung. Heute gibt es verschiedene partnerschaftliche Modelle in der Gesellschaft, und Treue ist eines davon. Ob man nun den Mut hat, über die Affäre zu sprechen, hängt vom Modell des Paares ab. Denn guter Sex macht noch lange keine Beziehung aus. Doch ich denke, dass die sexuelle Treue im umfassenden Sinn unmöglich ist. Natürlich kann man sich die Lust versagen, wir können so tun, als gäbe es sie nicht. Doch das ist eine Täuschung.

Eure: Christina Casanova

Diplomarbeit Paar-und Familienberatung IKP

Brigitte Kägi hat ihre Diplomarbeit im Institut für Körperzentrierte Psychotherapie IKP eingereicht. Ihre Arbeit trägt den spannenden Titel: Individuationsprozess im Spiegel eines eineiigen Zwillingspaares. Diese Arbeit wirft einen guten Focus auf das Bindungsverhalten eines eineiigen Zwillingpaares.  Mit ihrer Arbeit lässt uns Brigitte Kägi Einblick in die Zwillingsthematik gewähren.  So schreibt sie zum Beispiel:

“… Eine Zwillingsmutter hat mir erzählt, dass die Kommunikation zwischen ihr und den Zwillingsföten weit weniger intensiv gewesen sei als zu  ihrem „Einzelkind“ in der vorangegangenen Schwangerschaft. Sie habe immer das Gefühl gehabt, die beiden würden untereinander kommunizieren, während sie vor allem Ernährerin und Trägerin der beiden sei.

Für mich ist diese Aussage ein Hinweis, dass die grosse, gegen Ende der Schwangerschaft wohl eher bedrückende Nähe der Föten zueinander die Voraussetzung für gegenseitige, intensive Berührungen, energetische Kontakte und akustische Signale schafft, wodurch sich die beiden Föten gefühlsmässig sehr Nahe kommen und der Kontakt zur Mutter eher in den Hintergrund rückt. Ich könnte mir auch vorstellen, dass die gemeinsame Blutversorgung das Gefühl der gegenseitigen Abhängigkeit körperlich und seelisch reifen lässt.

 

Deshalb meine Vermutung, die Bindung der beiden zueinander sei bei der Geburt beträchtlich und das Bedürfnis stark, die bekannte Nähe zueinander weiterhin zu leben; dadurch entsteht Sicherheit und Geborgenheit, grundlegende Bedürfnisse jedes Menschen von Geburt an. Bowlby (2011) bezeichnet mit „Affektiver Bindung“ die Anziehungskraft, die ein Individuum für ein anderes Individuum besitzt. Entscheidend ist, dass die Personen, die eine affektive Bindung miteinander eingegangen sind, versuchen, einander nah zu bleiben.

Es ist gut möglich, dass die Bindung der Beiden zu nahen Bezugspersonen (Mutter/Vater) im ersten Lebensjahr weniger stark ausgeprägt wird zugunsten eines bereits aufgebauten, intensiven Körperwahrnehmens und -erlebens zwischen den Zwillingskindern vor der Geburt. Die Voraussetzung für eine frühe Zwillings-Abhängigkeit ist dadurch gegeben…”

Die Diplomarbeit ist einzusehen am Institut für Körperzentrierte Psychotherapie und erfreut sicher alle “Zwillingspaar-Eltern”

Christina Casanova