Selbstfürsorge

Selbstfürsorge ist die Sorge für sich selbst. Doch um welche Sorge handelt es sich?

Sorge hat in der deutschen Sprache zwei unterschiedliche Bedeutungen:

Einerseits die ängstliche Sorge, ‘sich sorgen um etwas’: Sorge als Kummer

quälender Gedanke, dabei meist im Plural gebraucht, ‘Sorgen haben’. Anderer-

seits ‘sorgen für’ im Sinne von Sorge als ‘tätiger Bemühung um jemanden, der

ihrer bedarf’.

 

Der Kern der Selbstsorge ist die (tägliche) Bereitschaft zur Selbstreflexion und zur Blickveränderung. Der Schlüssel zur Bewahrung der eigenen Gesundheit liegt in dieser Art von Meditation und Gewissensprüfung und dem Streben nach Erkenntnis und Wahrheit. Dieses fördert persönliches Wachstum und persönliche Souveränität.

Christina Casanova

 

Autor: Christina Casanova

Christina Casanova ist Psychotherapeutin und Autorin, tätig in Chur und Zürich

Ein Gedanke zu „Selbstfürsorge“

  1. Auch wenn dieser Blogeintrag sehr alt ist, möchte ich jetzt einen Kommentar dazu abgeben. Das Thema ist mir persönlich sehr wichtig und ich bin gerade dabei, meine Diplomarbeit darüber zu schreiben.
    Sehr wichtige Faktoren für eine gesunde Selbstfürsorge sind der achtsame und liebevolle Umgang mit sich. Auch sind Selbstwahrnehmung und das kennen der eigenen Grenzen sehr wichtige Aspekte, um ein selbstfürsorgliches Verhalten zu fördern. Und so kann wie im Blogeintrag erwähnt, auch das persönliche Wachstum und die persönliche Souveränität gefördert werden. Ein wichtiges Thema in diesen erfolgsorientierten Zeiten, wo jede/r an so sehr den eigenen Leistungen gemessen wird.
    Sarah Willi

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