Körper – Seele – Selbst

Großer Körperpsychotherapie-Kongress in Berlin 18. – 21. September 2011

Die Menge begrüsste die Menge – eine wahrhafte leibliche Sache dieser Kongress:
Im September fand in Berlin zum zweiten Mal der große Kongress der Deutschen Gesellschaft für Körperpsychotherapie (DGK) statt. Dr. Manfred Thielen informierte über Ziele und Inhalt. Renommierte Pioniere und VertreterInnen der Körperpsychotherapie wie Gerda Boyesen, Albert Pesso, Malcolm Brown, Tilmann Moser, Wolf Büntig, Hilarion Petzold u.a. reisten nach Berlin. Die Entwicklung der Körperpsychotherapie begann vor nunmehr über 80 Jahren und hat heute zu einer differenzierten Vielfalt der angewandten Interventionen geführt. Darüber fand fruchtbarer Diskurs statt. So etwa: Unter den sich verändernden gesellschaftlichen und politischen Bedingungen postmoderner Zeiten entstehen neue Herausforderungen an die theoretischen und praktischen Grundlagen der Körperpsychotherapie. Wie sieht Arbeit am und mit dem Körper unter der zunehmenden Bedeutung des Virtuellen und des Vorrangs der Oberfläche aus? Welche Konsequenzen hat die Perfektionierung des Images und der Verlust der Tiefe?

Devi Rageth, Psychotherapeutin informierte mich über den Kongress.

Christina Casanova

Autor: Christina Casanova

Christina Casanova ist Psychotherapeutin und Autorin, tätig in Chur und Zürich

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