Zur IKP-Website

IKP-Blog Bewegendes aus dem IKP

10Apr/11

Schmerz lass nach

Nach dem Seminar mit Cornelia Zink, Psychotherapeutin und Dozentin am IKP, habe ich mich mit der Teilnehmerin, Frau Barbara Gaechter darüber unterhalten:

Weshalb haben Sie sich an dieses Seminar angemeldet?

Ich arbeite im Bereich Neurorehabilitation mit Schmerzpatienten, zudem liegt Arthritis in meiner Familie. Ich wollte für meine berufliche Tätigkeit und auch privat profitieren. Ich  weiss bereits einiges über den Umgang mit Schmerzen, weil ich eine zwei bis dreijährige Rückengeschichte mit mir 'herumgetragen' habe. Also war ich sehr gespannt auf die Informationen.

Was ist für Sie die Essenz des Seminars?

Der Zusammenhang Psyche und Schmerz ist hochspannend. Mir ist jetzt bewusst, dass körperliche Schmerzen einen psychologischen Hintergrund haben.

Der Umgang mit Schmerzen ist, wenn man dem so sagen darf, ringer, einfacher, wenn das Umfeld des Schmerzpatienten mitträgt, ebenfalls dienlich sind Dinge wie Verantwortung tragen müssen trotz Schmerzen, oder Hobbies ausführen und das trotz Schmerzen. Der Umgang mit dem Schmerz jedoch ist und bleibt individuell aber auf jeden Fall äusserst wichtig, ansonsten ist jeder seinem Schmerz ausgeliefert.

Die Dozentin hat uns die Theorie und ihr Wissen sehr gut vermittelt. Dieses Seminar sollte ein Muss-Seminar sein für alle, die mit Menschen arbeiten, die unter Schmerzen leiden.

Barbara Gaechte ist in der Ausbildung zur Atemtherapeutin IKP und ist Sprachtherapeutin.

Danke Barbara für das Interview:

Christina Casanova

 

6Apr/11

Die Familiengeschichte und ihre Prägung

Die Zürcher Psychotherapeutin, Susan Falck ist Dozentin am IKP. Zu ihrem Seminar Familiengeschichte und ihre Prägung hat sie mir gesagt:

Wir lernen in diesem Seminar eine körperorientierte Technik kennen, um unserer Familiengeschichte auf die Spur zu kommen. Wie Privatdetektive suchen wir über mehrere Generationen hinweg nach wiederkehrenden Themen und Mustern, die auch jetzt noch unser Leben mitprägen und schlimmstenfalls beeinträchtigen.

 Bestimmt man denn nicht als Erwachsener sein Leben selber?

Wenn wir geboren werden, begeben wir uns auf einen (meist unbewussten) Lern-Weg, weil wir verstehen wollen, wie das mit dem Leben funktioniert: wie bin ich, wie sind die Anderen, wie ist das mit Beziehungen und was sind die richtigen Werte. Je nach dem, welche Erfahrungen wir machen, entsteht ein inneres Drehbuch, das wir immer wieder aufführen – unsere ersten Erfahrungen sind in uns „eingekörpert“ und wir leben entsprechend unser Leben und unsere Beziehungen. Auch unser Gehirn strukturiert sich aufgrund unserer Erfahrungen, ist also ein soziales Konstrukt.

Wenn wir also als Kind zum Beispiel immer wieder Kritik oder Entwertung erleben, bildet sich im Gehirn ein starkes und stabiles Netzwerk mit dem Thema „Ich genüge nicht“ heraus, das später extrem schnell aktiviert wird. Es reicht dann schon, dass jemand einen speziellen Blick aufsetzt und wir fühlen uns wieder völlig ungenügend. Und weil uns diese Muster oft nicht alle bewusst sind, regieren sie unser Leben. Nur was bewusst gemacht wird, kann verändert werden.

Susan Falck, Fachfrau für Psychotherapie arbeitet in eigener Praxis in Zürich und ist Dozentin am IKP

Christina Casanova

31Mrz/11

Selbsterkenntnis das Entwicklungspotential

Das Anthropologische Würfelmodell von Frau Dr. Yvonne Maurer (1987) visualisiert ein ganzheitliches, anthropologisches Denkmodell. Das Modell  ist darauf ausgerichtet, den Menschen ganzheitlich zu erfassen. Was wiederum soviel heisst wie: Die sechs Seins-oder Lebensdimensionen des Menschen fassen die Vielfältigkeit und die Einheit des Lebens zu einer ganzheitlichen Sicht zusammen.

Das Anthropologische Würfelmodell IKP und seine abgeleiteten und vereinfachten Modellvarianten haben sich in der psychotherapeutischen und psychiatrischen Psychotherapie und Lebensberatung als praktisch und äusserst hilfreich erwiesen.

Die sechs Seinsdimensionen des Würfelmodells sind:

Wesensmässig-spirituelle Seinsdimension (Lebenssinn, Gefühl der Verbundenheit)

Soziale Seinsdimension (Beziehungen, soziale Rolle, Mitwelt)

Psychische Seinsdimension (Bewusstsein, Vorbewusstsein, Unbewusstes)

Raum als Seinsdimension (innen-und aussen im Körper)

Körperliche Seinsdimension (Bewegungsapparat)

Zeit als Seinsdimension (Gegenwart, Vergangenheit, Zukunft)

Christina Casanova

26Mrz/11

Stimme aus dem Seminar Stimme als Diagnoseinstrument

Am 13. März fand unter der Fachleitung von Bettina Stark das Seminar Stimme als Diagnoseinstrument statt. Ich habe mich danach mit zwei Teilnehmerinnen, Frau Margrith Thalmann, Atemtherapeutin in eigener Praxis in Benken sowie mit Frau Greti Küng, darüber unterhalten.

Was war Ihre Motivation, sich an dieses Seminar anzumelden?

Frau Thalmann: Ich bin Atemtherapeutin und bis anhin habe ich die Stimme wenig in meine Arbeit eingebaut. Ich wollte prüfen und erfahren, ob ich dieses 'Instrument' auch in meiner Klientenarbeit miteinbeziehen kann. Und ich war erstaunt! Im Seminar habe ich einige Erfahrungen gemacht, die ich sicher in meine Arbeit als Atemtherapeutin einflechten kann. Gerade die Verbindung Stimme und Atem hat mich angesprochen! Ich habe einiges an neuen Übungen kennengelernt! In meiner Arbeit kann die Stimme unterstützend helfen.

Frau Küng: Ich arbeite mit Schulkindern. Zur Zeit arbeite ich im Projekt 'Ich - Wir - Stärkung' mit. Die im Seminar gelernten Übungen kann ich sehr gut in meine Arbeit mit Schulkindern einbauen. Frau Stark hat uns einige Körperübungen bezüglich Bodenhaftigkeit, Stärkung gezeigt. Für mich sind das sehr gute 'Instrumente' , die ich in meiner Arbeit anwenden kann.

 

Herzlichen Dank für das Gespräch

Christina Casanova

 

 

21Feb/11

Beraterkompetenz

Ein Berater kann Gold wert sein! Das Seminar des letzten Wochenendes Beraterkompetenz vermittelte vier Handlungsleitende Prinzipien dazu:

1- Echtheit /Selbstkongruenz

2- Akzeptanz / Wertschätzung

3- Einfühlendes Verstehen / Empathie

4- Freiwilligkeit / Partnerschaft

Beratung verweist in einem solchen diffusen Begrisffsverständnis zunächst auf einen Typus kommunikativen Handelns, dessen Gemeinsamkeit darin besteht, dass innerhalb einer Situation, in der das thematisch relevante Wissen asymmetrisch verteilt ist, Informationen, Ratschläge, Deutungen und Empfehlungen weitergegeben werden, wobei davon ausgegangen wird, dass die Informations- und Wissensaneignung durch den Laien zur Verbessung seiner Problembewältigung beiträgt.

Ein lehrreiches Seminar für Leute, die sich innerhalb der psychologischen Beratungszene behaupten wollen - erfolgreich!

 

Christina Casanova

12Feb/11

Selbstheilungskräfte wecken

Gerry Knecht, die Seminarleiterin Selbstheilungskräfte wecken sagt, auf meine Frage 'weshalb sollte jemand dein Seminar buchen?' :

Weil die chinesische Bewegungslehre Tai-Chi den Körper, die Seele und den Geist heilt. Durch das regelmässige Üben werden Selbstheilungskräfte geweckt, diese bringen uns in den Einklang mit unseren inneren Kräften. Diese Kräfte benötigen wir, um den Alltag mit allen seinen Anforderungen gut bewältigen zu können.

Eine überzeugende Antwort  -

Ich berichte euch darüber, wenn ich einzelne Teilnehmer nach dem Seminar befragt habe:

Christina Casanova

9Feb/11

Stress und Sucht in Familien

Drei hervorragende Fachmänner leiten dieses Seminar: Peter Dold, ein alter Fuchs, dem man nichts vormachen kann mit Hans-Ulrich Stoller und Franjo Vugdelija

Äusseres und inneres tragendes Netz ist ein Lebensgefühl der Sicherheit und Souveränität - und das ist das stärkste Mittel gegen die Sucht.

Im Seminar werden viele gute Beispiele erläutert, ebenso wird  ein gutes Übungsfeld geboten, um lernen zu können mit dieser Thematik umzugehen und entsprechende beraterische Interventionen zu starten.

Sehr zu empfehlen - ein Thema, das nicht nur eine Familie ruinieren kann!

Christina Casanova

31Jan/11

Februar Seminare am Ausbildungsinstitut IKP

Das IKP bietet viele, um nicht zu sagen eine menge  Seminare an. Allein im Februar werden folgende Seminare angeboten - informativ und spannend zum Erleben und Lernen:

4. - 5. Februar DIE KUNST DER GESPRÄCHSFÜHRUNG

Die Psychotherapeuten Doris Grubenmann und Emanuel Haselbach leiten dieses 18 Stunden Seminarprogramm. Beides sind Dozenten am Institut - wer die beiden kennt weiss: Die sind gut! Ihre Kommunikationsseminare sind immer ausgebucht, ein runner, ein must have für angehende psychologische Berater, Psychotherapeuten, Psychiater und allg. Praktizierende.

11. - 12. Februar THEORETISCHE ANSÄTZE UND ANWENDUNG IN DER PRAXIS

Marie-Helen Nussbaum, Dozentin am IKP, leitet dieses Seminar. Der Seminartitel mag trocken rüberkommen, der Seminarinhalt nicht! Marie-Helen Nussbaum weiss, um die Kunst der IKP Methode in den psychologisch/psychotherapeutischen Sitzungen einzuweben. Darin ist sie eine Meisterin.

11. - 12. Februar INDIVIDUELLE PERSÖNLICHKEITSENTWICKLUNG DURCH BEWEGUNGSERFAHRUNG

Karin Bütikofer und Doris Baumeler leiten gemeinsam dieses bewegungsvolle Seminar. Die beiden bilden ein gutes, fachspezifisches Team. Lasst euch überraschen - in diesen Stunden sitzt ihr und schwitzt ihr

18. - 19. Februar TRAUMSEMINAR - ERINNERN UND AUFARBEITEN VON TRÄUMEN

Bruno Schmalzried hat die Leitung. Ihr könnt gespannt sein, was eure Träume euch alles mitteilen wollt.

18. - 19. Februar BERATERKOMPETENZ / SELBSTÄNDIGKEIT

Gabi Rüttimann und Christina Casanova, Dozentinnen am IKP, zeigen anhand vieler Beispiele, wie sich euer Weg in die eigene Praxis erarbeiten lässt. Beides sind absolute Fachfrauen auf ihrem Gebiet - ein Seminar mit Ernst und Witz als Mutmacher zur Selbständigkeit.

25. - 26. Februar 2011 CHINESISCHE BEWEGUNGSLEHRE SELBSTHEILUNGSKRÄFTE WECKEN

Gertrud Knecht leitet dieses lehrreiche Seminar. Sie ist eine erprobte Fachfrau auf diesem Gebiet. Wollt ihr zur Mitte finden und daran bleiben, so bucht dieses Seminar.

Also, wer nicht bereits im Februar ausgebucht ist und lieber zu Hause, als auf der Skipiste sich entwickelt, der muss eines dieser Seminare für sich sichern:

Christina Casanova