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IKP-Blog Bewegendes aus dem IKP

29Mai/11

Ganzheitliche Paar-und Familienberatung

Am 13./14. Mai leiteten die Dozenten Dr. Peter Dold und Erika Hürzeler das Seminar Ganzheitliche Paar-und Familienberatung. Ich habe mich anschliessend mit der Teilnehmerin Eveline Iten aus Unterägeri darüber unterhalten:

Was hat dir an diesem Seminar besonders gefallen?

Durch die vielen Übungen, die von Peter oder Erika vorgestellt wurden, und die wir in der Gruppe sofort einüben konnten, habe ich wirklich viel profitiert. So machte es für mich die Theorie dynamisch und sehr gut verständlich. Explizit durch verschiedene Rollenspiele, oder das Erlernen des Sokratischen Fragens hatte ich ein gutes Angebot und Möglichkeit das Vermittelte zu üben. Ich bin froh, reichlich Material im Seminar erhalten zu haben, das ich in meiner Peergruppe vertiefen und reflektieren werde.

Meine Erkenntnis nach dem Seminar ist, wie ich die anderen Menschen wahrnehme. Jetzt habe ich wie eine Art Zusatzfokus in meiner Präsenz auf die Mitmenschen - komisch, aber so erlebe ich es!

 

Danke fürs Interview Eveline Iten!

Christina Casanova

26Mai/11

Gesprächsführung oder die Kunst ein Gespräch zu führen

Ein Gespräch befriedigend zu führen ist eine Kunst, da durch ein Gespräch eine Beziehung aufgebaut oder niedergedrückt werden kann. So lässt es sich fragen, wie es denn gelingt, eine wertschätzende Beziehung über ein Gespräch aufzubauen:

Hierfür stehen folgende Parameter:

Kongruenz/ Echtheit: Die Gesprächspartner mit ihren Gefühlen, Stärken und Schwächen im Gespräch erkennbar sind und sie sich nicht hinter einer professionellen Fassade verstecken.

Akzeptanz/Aufmerksamkeit: Jeder den andern Gesprächspartner in seinem 'So-sein' akzeptiert und ihm positiv zugewandt ist. Dazu gehört auch das Interesse an der Meinung des andern und die Bereitschaft, sich um das Anliegen des andern zu kümmern.

Empathie/Einfühlendes Verstehen: Dass die Gesprächspartner die Situation und die Gefühle des anderen nachfühlen und sich mitteilen können. 

Ein weiterer Parameter ist:

Die Kunst der Diplomatie:

Mit Taktgefühl heikle Gesprächssituationen zu meistern, ist nicht jedem Menschen gegeben. Von der Kunst der Diplomatie kann die Kommunikation beruflich und privat erheblich profitieren. Statt mit der Brechstange vorzugehen, ist es in den meisten Situationen weitaus effektiver und auch weitsichtiger, eine für beide Seiten akzeptable Lösung zu finden – also ein Ergebnis zu erzielen, dass den eigenen Zielsetzungen gerecht wird und gleichzeitig die Interessen der Gesprächspartner berücksichtigt.

Es gilt: Smart statt hart, ein Gespräch zu führen.

Am kommenden Wochenende, 27./28. Mai findet das Gesprächsführungsseminar statt. Ich werde mich anschliessend mit Seminarteilnehmer darüber unterhalten.

Christina Casanova









8Mai/11

Schmerz – lass nach

Ich habe mich mit der Psychotherapeutin und Dozentin Frau Cornelia Zink über ihr Seminar unterhalten. Sie sagt:

Schmerzen werden als chronisch bezeichnet, wenn sie länger als 3 Monate bestehen. Die chronischen Schmerzen manifestieren sich nicht nur an der „Schmerzquelle“ wie Bandscheibe, gebrochenem Knochen etc., sondern breiten sich aus und verändern das gesamte Leben des Betroffenen und seiner Familie. Diese Veränderungen werden anhand des Würfelmodells des IKPs aufzeigt, die körperliche, psychisch-kognitive, soziale, räumliche, materielle/wirtschaftliche, zeitliche wie spirituelle Dimension. Beispielsweise verändern chronische Schmerzen die Emotionen, Angst und Aggression sowie Hilflosigkeit und Scham herrschen vor. Das Denken focussiert oft auf den Schmerzen und lässt wenig Raum für andere Interessen. Der Bewegungsradius inklusive Raum und Kraft für die Erwerbstätigkeit wird eingeschränkt. Die Urbeheimatung, die unser Körper auch darstellt, wird in Frage gestellt, der Körper per se verändert sich, Muskeln bauen ab, Gewicht kann zugenommen werden wegen der Inaktivität oder als Folge einzelner Medikamente. Der Sinn der Schmerzen und des Lebens wird zum Thema, die Frage von Bestrafung, Vergehen, Schuldzuweisungen wird gestellt. Zukunftsängste können das Leben dominieren, aber auch Reaktivierung von früheren negativen/schmerzhaften Erfahrungen oder Traumata treten auf. Meist erfolgen Rückzug aus dem gesellschaftlichen und familiären Leben und eine Reduktion der sozialen Stellung. Das Selbstbild und der Selbstwert erfahren eine negative Veränderung. 

Diese Ganzheitsdiagnostik sensibilisiert auf die vielfältigen Auswirkungen von chronischen Schmerzen. Die einzelnen Veränderungen werden in ein erklärend-verstehendes sinnvolles Ganzes integriert, erhalten einen Sinn und ermöglichen eine akzeptierende Therapie der Schmerzbetroffenen. Mit Hilfe diverser therapeutischer Methoden des IKPs wie Somatographie, Thymographie, Atem- und Entspannungsübungen,Systemtherapie, Gesprächspsychotherapie, Gestalttherapie und Körperpsychotherapie werden unterschiedliche praktisch anwendbare Interventionen und Behandlungsstrategien vermittelt. Nicht zuletzt wird ein Augenmerk auf die Übertragung und Gegenübertragung bei der Behandlung von Schmerzbetroffenen gelegt und auf Selbstachtsamkeit und Selbstfürsorge Wert gelegt.

 Danke für das Interview: Cornelia Zink, zu finden unter: http://www.anima-sana.ch/CorneliaZink/CorneliaZink.html

Christina Casanova

 

veröffentlicht unter: Seminare / Fortbildung Kein Kommentar
28Apr/11

Anleitung zu mehr Selbstwert und Selbstakzeptanz

Zum Seminar Anleitung zu mehr Selbstwert und Selbstakzeptanz hat mir die Dozentin, Frau Susan Falck gesagt:

„Ich habe mich gerne, ich kann mich akzeptieren und schätzen, wie ich bin und ich gehe täglich fürsorglich, liebevoll und wertschätzend mit mir um“.

Leider sind nicht viele Menschen mit einem so guten Selbstwertgefühl gesegnet.

Im Seminar lernen wir unsere inneren Mechanismen kennen, die erfolgreich das Selbstwert-Gefühl schwächen, um dann Methoden zu sammeln, die die Selbstakzeptanz und Selbstliebe stärken können.

Natürlich reicht nicht eine einzige Intervention aus, um ein angeknacktes Selbstwertgefühl zum Blühen zu bringen. Deshalb gibt das Seminar auch Anregungen, wie im Alltag immer wieder die Pflanze „Selbstwert“ genährt werden kann.

Susan Falck ist Dozentin am IKP und in Zürich in eigener psychotherapeutischer Praxis tätig.

 

Christina Casanova

 

18Apr/11

Die Schuld mit ihren Gefühlen

Ich habe mich mit Antonio Bettinaglio über sein Seminar Schuldgefühle besser verarbeiten unterhalten.

Antonio Bettinaglio, Sie sind Gestaltpsychotherapeut, sagen Sie, was sind Schuldgefühle?

Schuldgefühle erkennen wir subjektiv daran, dass wir unter "Gewissensbissen" leiden. Psychologisch ausgedrückt leiden wir unter Strafangst. Diese entsteht durch Lernprozesse unter dem Eindruck von Vorwürfen, Drohungen und erlebter Strafen als Reaktion auf unerwünschte Handlungen. Schuldgefühle gehören zu den 10 Grundemotionen und zeichnet sich durch folgende Merkmale aus: Stressreaktion in Kombination mit psychischen und körperlichen Abwehrreflexen. Dazu gehört insbesondere erhöhter Puls, Schweissausbruch. kalte Hände, Erröten, Angst, dem Blick ausweichen, geknickte Körperhaltung, gedämpfte Stimmung, Ausreden suchen, Be- und Entschuldigungsmanöver.

Schuldgefühle sind eine Art Leim im sozialen Gefüge, denn sie steuern Verhalten und Verantwortlichkeit. Als solche sind sie Grundlagen für soziale Gerechtigkeit, Justiz, Tausch und Geldwert etc.

Wozu dienen Schuldgefühle?

Die emotionale Kompetenz zu Schuldgefühlen ist allen Menschen eigen. Ihre Abwesenheit ist Symptom schwerer Pathologien. Auch können alle Menschen die unverfälschte Physiognomie eines schuldbewussten Menschen lesen. Aus diesem Grund müssen Pokerspieler, Lügner und Politiker ihre Physiognomie beherrschen lernen. Die Inhalte von Schuldgefühlen - ihre kognitive Komponente - sind kulturell relativ und werden von relevanten Bezugspersonen im Sozialisationsprozess erworben.

Die seelische Instanz, welche den Vorrat solcher Prinzipien repräsentiert, nannte Freud das Gewissen. Es stellt zusammen mit dem Ich- Ideal das Über-Ich dar.

Verstösse gegen die Inhalte des Über-Ichs lösen Schuldgefühle aus, Verstösse gegen die Inhalte der Ich-Ideals lösen Schamgefühle aus.

Beide Inhalte sind handlungsleitend und stützen gleichzeitig den gesellschaftlichen Wertekonsens und die Identität. Ein gesundes Gewissen ist wie ein Autopilot in sozialen Situationen, es lotet unsere Impulse, unser Verhalten und unserer Verantwortlichkeit so sicher, dass wir kaum Risiken der Bestrafung und des Ausschlusses eingehen.

Wie ist die Bearbeitung von Schuldgefühlen in der Gestalttherapie?

Die therapeutische Behandlung von Schuldgefühle setzt an ihrer Bewusstmachung an. Im Seminar treffe ich immer wieder Menschen an, die von sich behaupten, über keinen Schuldgefühle zu leiden. Bei näherer Betrachtung stellt sich schnell heraus, dass diese mit einem der vielen Abwehrmechanismen gut in Schach gehalten sind. Die Stärke der Gestalttherapie besteht darin, mittels der Technik des Zwiebelschälen den Energieverschleiss dieses innerpsychischen Arrangements aufzuzeigen. Fritz Perls, der Begründer setzte sich im Rahmen seienr Aggressionstheorie mit diesem Thema auseinander und forderte Patienten auf, mit ihrem Groll in Kontakt zu kommen. Das Kontaktkonzept der Gestalttherapie gibt auch den Lösungsweg zur Auflösung pathologischen Schuldgefühlen vor. Sie geschieht über eine Diagnostik von 4 Schuldgefühltypen. Je nach Typ ist eine andere Zielsetzung und damit Therapiestrategie angesagt.

Schuldgefühle sind nicht per se behandlungsbedürftig. Psychotherapeutisch behandlungsbedürftig werden Menschen erst, wenn sie unter den Folgen einem unter- oder allzu oft überentwickelten Gewissen leiden. In Ängsten, Depressionen, in der Melancholie und in manchen Persönlichkeitsstörungen liegen krankhafte Schuldgefühle als ein Hauptbestandteil vor. Deren Behandlung wir so auch zur Therapie dieser Störungsfamilie.

Weil sie die Identität und das Selbstwertgefühl begründen, wird die Bearbeitung von Schuldgefühlen auch zum Selbstsicherheitstraining.

Erklären Sie die Körperzentrierte Psychotherapie im Umgang mit Schuldgefühlen.

Die Körpertherapie weiss schon seit Jahren: Die verdrängten Gefühle sitzen im Körper und Bindegewebe. Und genau hier setzen die Behandlungsmethoden von Gestalt und Körpertherapie an.

 

Danke für das Interview!

Antonio Bettinaglio ist Psychotherapeut in eigener Praxis, Pfannenstielstrasse 4, Meilen und Dozent am IKP.

Christina Casanova

13Apr/11

Neues im Hause IKP

Der Ausbildungslehrgang: Partner-, Paar- und Familienberatung IKP stellt eine Neuigkeit vor:

Für Diplomierte in den Ausbildungsbereichen 

- Körperzentrierte Beratung IKP

- Ernährungs-Psychologische Beratung IKP

- sowie Ganzheitlich-Integrative Atemtherapie IKP

gibt es einen Nachdiplomlehrgang in Partner-, Paar- und Familienberatung IKP

Paarstörungen sind grundsätzlich Kommunikationsstörungen. Denn aufgrund der zentralen Annahme der Zirkularität von Systemen gilt: Das Verhalten des Partners A ist gleichzeitig Ursache und Folge des Verhaltens von Partner B und umgekehrt. Der Berater wird sehr rasch selbst zum Teil des Systemganzen. So ist es mehr als verständlich, dass der Berater für seine Arbeit mit Paaren oder Familien eine ganzheitlich systemische Ausbildung für seine beraterische Tätigkeit braucht.

Dieses Nachdiplom ist insteressant für diejenigen, die sich in ihrer Klientenarbeit bereichern, oder ausbilden lassen möchten  im systemisch körperzentrierten Ansatz IKP. Für eine gute Beratungsarbeit mit Paaren und Familien sollte man diese Ausbildung absolviert haben.

Christina Casanova

veröffentlicht unter: Seminare / Fortbildung Kein Kommentar
10Apr/11

Schmerz lass nach

Nach dem Seminar mit Cornelia Zink, Psychotherapeutin und Dozentin am IKP, habe ich mich mit der Teilnehmerin, Frau Barbara Gaechter darüber unterhalten:

Weshalb haben Sie sich an dieses Seminar angemeldet?

Ich arbeite im Bereich Neurorehabilitation mit Schmerzpatienten, zudem liegt Arthritis in meiner Familie. Ich wollte für meine berufliche Tätigkeit und auch privat profitieren. Ich  weiss bereits einiges über den Umgang mit Schmerzen, weil ich eine zwei bis dreijährige Rückengeschichte mit mir 'herumgetragen' habe. Also war ich sehr gespannt auf die Informationen.

Was ist für Sie die Essenz des Seminars?

Der Zusammenhang Psyche und Schmerz ist hochspannend. Mir ist jetzt bewusst, dass körperliche Schmerzen einen psychologischen Hintergrund haben.

Der Umgang mit Schmerzen ist, wenn man dem so sagen darf, ringer, einfacher, wenn das Umfeld des Schmerzpatienten mitträgt, ebenfalls dienlich sind Dinge wie Verantwortung tragen müssen trotz Schmerzen, oder Hobbies ausführen und das trotz Schmerzen. Der Umgang mit dem Schmerz jedoch ist und bleibt individuell aber auf jeden Fall äusserst wichtig, ansonsten ist jeder seinem Schmerz ausgeliefert.

Die Dozentin hat uns die Theorie und ihr Wissen sehr gut vermittelt. Dieses Seminar sollte ein Muss-Seminar sein für alle, die mit Menschen arbeiten, die unter Schmerzen leiden.

Barbara Gaechte ist in der Ausbildung zur Atemtherapeutin IKP und ist Sprachtherapeutin.

Danke Barbara für das Interview:

Christina Casanova

 

6Apr/11

Die Familiengeschichte und ihre Prägung

Die Zürcher Psychotherapeutin, Susan Falck ist Dozentin am IKP. Zu ihrem Seminar Familiengeschichte und ihre Prägung hat sie mir gesagt:

Wir lernen in diesem Seminar eine körperorientierte Technik kennen, um unserer Familiengeschichte auf die Spur zu kommen. Wie Privatdetektive suchen wir über mehrere Generationen hinweg nach wiederkehrenden Themen und Mustern, die auch jetzt noch unser Leben mitprägen und schlimmstenfalls beeinträchtigen.

 Bestimmt man denn nicht als Erwachsener sein Leben selber?

Wenn wir geboren werden, begeben wir uns auf einen (meist unbewussten) Lern-Weg, weil wir verstehen wollen, wie das mit dem Leben funktioniert: wie bin ich, wie sind die Anderen, wie ist das mit Beziehungen und was sind die richtigen Werte. Je nach dem, welche Erfahrungen wir machen, entsteht ein inneres Drehbuch, das wir immer wieder aufführen – unsere ersten Erfahrungen sind in uns „eingekörpert“ und wir leben entsprechend unser Leben und unsere Beziehungen. Auch unser Gehirn strukturiert sich aufgrund unserer Erfahrungen, ist also ein soziales Konstrukt.

Wenn wir also als Kind zum Beispiel immer wieder Kritik oder Entwertung erleben, bildet sich im Gehirn ein starkes und stabiles Netzwerk mit dem Thema „Ich genüge nicht“ heraus, das später extrem schnell aktiviert wird. Es reicht dann schon, dass jemand einen speziellen Blick aufsetzt und wir fühlen uns wieder völlig ungenügend. Und weil uns diese Muster oft nicht alle bewusst sind, regieren sie unser Leben. Nur was bewusst gemacht wird, kann verändert werden.

Susan Falck, Fachfrau für Psychotherapie arbeitet in eigener Praxis in Zürich und ist Dozentin am IKP

Christina Casanova

31Mrz/11

Selbsterkenntnis das Entwicklungspotential

Das Anthropologische Würfelmodell von Frau Dr. Yvonne Maurer (1987) visualisiert ein ganzheitliches, anthropologisches Denkmodell. Das Modell  ist darauf ausgerichtet, den Menschen ganzheitlich zu erfassen. Was wiederum soviel heisst wie: Die sechs Seins-oder Lebensdimensionen des Menschen fassen die Vielfältigkeit und die Einheit des Lebens zu einer ganzheitlichen Sicht zusammen.

Das Anthropologische Würfelmodell IKP und seine abgeleiteten und vereinfachten Modellvarianten haben sich in der psychotherapeutischen und psychiatrischen Psychotherapie und Lebensberatung als praktisch und äusserst hilfreich erwiesen.

Die sechs Seinsdimensionen des Würfelmodells sind:

Wesensmässig-spirituelle Seinsdimension (Lebenssinn, Gefühl der Verbundenheit)

Soziale Seinsdimension (Beziehungen, soziale Rolle, Mitwelt)

Psychische Seinsdimension (Bewusstsein, Vorbewusstsein, Unbewusstes)

Raum als Seinsdimension (innen-und aussen im Körper)

Körperliche Seinsdimension (Bewegungsapparat)

Zeit als Seinsdimension (Gegenwart, Vergangenheit, Zukunft)

Christina Casanova

26Mrz/11

Stimme aus dem Seminar Stimme als Diagnoseinstrument

Am 13. März fand unter der Fachleitung von Bettina Stark das Seminar Stimme als Diagnoseinstrument statt. Ich habe mich danach mit zwei Teilnehmerinnen, Frau Margrith Thalmann, Atemtherapeutin in eigener Praxis in Benken sowie mit Frau Greti Küng, darüber unterhalten.

Was war Ihre Motivation, sich an dieses Seminar anzumelden?

Frau Thalmann: Ich bin Atemtherapeutin und bis anhin habe ich die Stimme wenig in meine Arbeit eingebaut. Ich wollte prüfen und erfahren, ob ich dieses 'Instrument' auch in meiner Klientenarbeit miteinbeziehen kann. Und ich war erstaunt! Im Seminar habe ich einige Erfahrungen gemacht, die ich sicher in meine Arbeit als Atemtherapeutin einflechten kann. Gerade die Verbindung Stimme und Atem hat mich angesprochen! Ich habe einiges an neuen Übungen kennengelernt! In meiner Arbeit kann die Stimme unterstützend helfen.

Frau Küng: Ich arbeite mit Schulkindern. Zur Zeit arbeite ich im Projekt 'Ich - Wir - Stärkung' mit. Die im Seminar gelernten Übungen kann ich sehr gut in meine Arbeit mit Schulkindern einbauen. Frau Stark hat uns einige Körperübungen bezüglich Bodenhaftigkeit, Stärkung gezeigt. Für mich sind das sehr gute 'Instrumente' , die ich in meiner Arbeit anwenden kann.

 

Herzlichen Dank für das Gespräch

Christina Casanova