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IKP-Blog Bewegendes aus dem IKP

4Sep/17

Ab Oktober 2017: TV Auftanken

 

Ab 10. Oktober startet Yvonne Maurer mit ihrem Privat TV Sender AUFTANKEN
Wir wünschen dem Team viel Glück!

 

Christina Casanova

15Apr/17

Neue Weiterbildung in Systemischer Paarberatung IKP

Unter der Gesamtleitung von lic.phil. Sara Michalik wurden 9 Weiterbildungsmodule entwickelt., welche Personen aus sozialen, pädadogischen, therapeutischen und beraterischen Berufen befähigen, ihre Arbeit auf Paare und Familien auszudehnen. Dabei werden konkrete Techniken und praktische Werkzeuge für das systemische Arbeiten vermittelt und die beraterische Gesprächsführung mit einem System trainiert.

Diese Kompetenzerweiterung steht nicht nur diplomierten IKP-Professionals offen, ansprechen möchte wir insbesondere Körpertherapeut/Innen und BeraterInnen im psychosozialen Bereich mit eidg. Diplom aus anderen Schulen.

Informiert euch unter: http://wwwikp-therapien.com/systemische-paarberatung.html

 

Christina Casanova

26Mrz/17

Neu im IKP: Psychotraumatherapie IKP

Neue Fortbildung Psychotraumatherapie/Psychotraumaberatung IKP

Unter dem Dach des IKP bieten drei topqualifizierte Experten ein neues Curriculum zu Psychotraumatherapie IKP bzw. Psychotraumaberatung IKP an. Dr. med. Jan Gysi, Dr. med. Erwin Lichtenegger sowie dipl. Psych. Hanna Egli haben ein Basismodul sowie ein Aufbaumodul entwickelt, welches Teilnehmer(innen) fundierte Kompetenzen zu posttraumatischen Belastungsstörungen vermittelt.

 

http://www.ikp-therapien.com/psychotrauma.htm

 

13Feb/17

Psychisches Leiden muss nicht sein

Wann ist es sinnvoll eine psychologische Beratung in Anspruch zu nehmen?

Viele Menschen haben noch Vorurteile über psychologische Probleme oder Beziehungsprobleme zu sprechen. Aber manch Einer hat vielleicht doch das Bedürfnis mit einem qualifizierten Experten zu sprechen um psychologische Hilfe zu erhalten. Sicher kann dabei eine online Beratung ein persönliches Gespräch mit einem Psychologen nicht ersetzen. Psychologische Beratung soll Ängste abbauen und die Motivation zum Aufsuchen von weiterer Hilfe aufbauen. Vielleicht kann aber die Information über die Ursachen, Merkmale (Symptome) und Behandlungsmöglichkeiten (medikamentös oder psychotherapeutisch) Angst und Vorbehalte gegen eine Beratung abbauen und dazu ermuntern, sich an einen Berater oder einen Psychotherapeuten zu wenden. Nur Mut!

Im Institut für Körperzentrierte Psychotherapie IKP in Zürich werden Studenten gut und fundiert zum psychologischen Berater, Psychotherapeuten, Atemtherapeuten oder Ernährungstherapeuten ausgebildet.

Christina Casanova

18Nov/16

Gratulation zur Höheren Fachprüfung

Wir freuen uns mit unseren motivierten Studenten im Hause IKP. Die Höhere Fachprüfung als Beraterin/Berater im psychologischen Bereich mit eidgenössischem Diplom, haben bestanden:

Evelyne Brack, Ursula Elsener, Romy Eschmann, Anja Fehr, Christina Fenner, Renate Fischer, Nadja Frey-Denzler, Antoinia Gundlach Beitmirza, Claudia Hediger, Heidi Herger, Gaby Horvath-Zanettin, Irene Kneubühler, Gigia Mettler-Saladin, Nicole Meybohm, Judith Mühlemann, Cornelia Munter, Gaby Rebmann, Dominique Judith Rémy, Marijke Rüegg, Brigitte Schürch und Doris Williner:

Herzliche Gratulation an alle:

Alle Strapazen haben sich gelohnt
dich hast du damit am meisten belohnt
einen Abschluss der dich glücklich macht
damit ein neuer Weg dir lacht.

Christina Casanova

3Jan/16

Guter Start ins Neue Jahr am IKP

So viel Zeit war nie zuvor mit Zertifizierungen verbracht worden - und nun erreicht die RE-ZERTIFIZIERUNG der Schweizerischen Gesellschaft für Beratung das IKP gleich zu Beginn des Neuen Jahres

Die Diplomlehrgänge in 'Ernährungs-Psychologischer Beratung IKP' sowie 'Körperzentrierter Psychologischer Beratung IKP' und 'Partner-,Paar-und Familienberatung IKP' wurden von der SGfB (Schweizerische Gesellschaft für Beratung) erneut rezertifiziert.

Wir freuen uns über die erhaltenen Bestnoten. Diese lauten: dreimal vollumfänglich erfüllt.

Christina Casanova

 

19Apr/15

System Depression – das neue Buch von Peter Dold

Doktor Peter Dold, Dozent am IKP hat sein neuestes Buch 'System Depression' publiziert. Herzliche Gratulation vorweg!

Peter Dold, weshalb haben Sie ein Buch über Depression geschrieben? Gibt es dazu nicht schon genügend Fachliteratur?

Es hat damit zu tun, wie wir unsere Beziehungen leben, wie wir uns ernähren und bewegen. Dieses Buch ist ein innovatives Praxisbuch. Denn Beziehungen, so wie wir sie leben und Depressionen haben miteinander zu tun. In jeder zwischenmenschlichen Beziehung leben wir auch in unseren Verhaltensmustern. Dies geschieht natürlich unbewusst, doch leiten und lenken sie uns. Ist also ein Partner depressiv wirkt sich das auf die Beziehung, sprich  auf das Beziehungssystem aus. Zum Beispiel werden unglückliche Kinder entweder aggressiv oder ganz still. Doch Wut und Aggression gehören zum Stammhirn und man muss sie zeigen, ausdrücken. Darf man dies nicht, entwickeln sich daraus Verhaltensstörungen.  Es ist schade, wir neigen eher dazu Trauer und Wut niederzudrücken, als diese ausleben zu lassen. Wir leben in einer Gesellschaft in der Verlierer keinen Platz haben: Wir müssen ständig gut drauf sein, fröhlich sein, guter Dinge sein und Positivismus ausstraheln.  Trostlosigkeit darf zum Beispiel kaum noch zugelassen werden. Die Psychopharmaka steht als Retter zur Seite. Aber Körper und Seele gehören zusammen. Und da tun Schulmedizin und klassische Psychotherapie immer noch zu wenig in der Prävention. Zudem hat die Pharmaindustrie alles Interesse daran, traditionelle billige Heilmethoden abzulösen durch eine Palette von Tabletten. Mein Buch ist ein Praxisbuch und hat nichts mit Tablettenhinweisen zu tun.

Schwer Depressive sind existenziell angewiesen auf Medikation. Aber nur rund dreissig Prozent der depressiven Menschen werden medikamentös behandelt. Das ist das Prinzip von Try and Error, probieren und fallieren. Ich weise in meinem Buch darauf hin, bevor man die Medizin einschaltet, sollte man wirklich alles andere probieren. Wenn die endokrinen Ausschüttungen dauernd aktiviert sind – sprich: das Adrenalin dauernd fliesst –, ist das ein pausenloses Anpeitschen, letztlich ein Stresssymptom. Was dann? Man kann klüger fragen: Was stattdessen? Zum Beispiel Ruhephasen, weiche Bewegungen, durchaus im Rhythmus des Kosmos, die richtige Ernährung.

Aber wie erkennt man, dass eine Krise beim Mitmenschen angebrochen ist?

Das eindeutigste Zeichen ist der Rückzug. Der Betroffene will auf keinen Fall komisch, fremd oder gar als auffallend wahrgenommen werden. Ohne emotionale Schwingungen verliert aber der Mensch die Lebenslust, also sind Schwingungen lebenswichtig. Ein emotionales Oszillieren sollte jeder leben dürfen. Denn ein wichtiger Punkt – die Regelsysteme. Wir haben Regelsysteme, die das Leben erhalten: Wachen und Schlafen, Ruhen und Bewegen, Zärtlichkeit, Sexualität und Abstinenz. Bei Depressiven brechen die Regelwerke auseinander. Depressive sitzen nur noch zu Hause, oder sie rennen sich die Seele aus dem Leib. Das Gleichgewicht ist verloren gegangen. Auf Stress muss Entstressen folgen, auf Antreiben das Warten.

Peter Dold: System Depression – Depressionen ganzheitlich und körperorientiert behandeln. 192 Seiten. Fachbuch Klett-Cotta, 2015, Stuttgart.

 

2Mrz/15

Die gute Art zu leben

Der Begriff ,,Selbstbewusstsein" beschreibt, was wir sind, während der Begriff  ,,Selbstvertrauen" ausdrückt, was wir können oder machen.

Viele Menschen mit geringem Selbstbewusst bekommen jeden Tag gute Ratschläge, sich schicke Kleidung zu kaufen oder teure Kosmetik aufzutragen oder sich eine moderne Haarfrisur beim Haarstilisten zaubern zu lasssen -  ausgehend von der Vorstellung, dass ein überstreichen der Wände die Aufmerksamkeit von einem dünnen Fundament ablenken würde. Aber lassen Sie uns eine eher fachliche Problemstellung betrachten: Es ist leider für die meisten von uns charakteristisch, dass wir dafür geliebt wurden, was wir machten. Unsere Leistung liess uns stark machen.

Über Selbstbewusstsein konkret zu sprechen, ist wie bei so vielen anderen psychologischen Begriffen schwierig, weil es dabei um ein Erlebnis und nicht um eine Handlung geht, die einfacher zu beobachten ist. Und das Erlebnis heisst: Selbstbewusstsein ist das Erlebnis ,,zu existieren" und ,,in Ordnung von zu sein", einfach weil wir hier auf der Erde sind, ohne Rücksicht auf, was wir leisten, oder wie tüchtig, schön, intelligent, wohlhabend oder mächtig wir in der äußeren Welt sind. Für jeden ist es nun möglich, selbst wenn es in der Kindheit verpasst wurde , durch Psychotherapiesitzungen, oder in psychologischen Beratungssitzungen sich nachzunähren. Defizite müssen keine mehr sein. Gerade Therapeuten und psychologische Berater, die durch die IKP Psychotherapie Methode ausgebildet sind, können dabei gute Hilfestellungen bieten.

 

Eure Christina Casanova

 

27Jan/14

Das wachsende Bedürfnis nach Spiritualität

Die Kirchen klagen über Kirchenaustritte, derweil die psychologische Beraterszene boomt. Vielleicht mag es auch daran liegen, dass die Menschen, die eine psychologische Beratung aufsuchen auch ein Bedürfnis nach Spiritualität haben. Vor kurzem meldete die Universität Zürich, sie habe an der Medizinischen Fakultät einen Lehrstuhl für "spiritual care" eingerichtet.

Also werden sich nicht nur Psychologiestudenten mit Fragestellungen nach dem 'Eingebundensein in ein Grosses' auseinandersetzen sondern neu ab 2015 auch die Medizinstudenten. Anscheinden schleichen sich spirituelle Bedürfnisse, die in unserem säkularisierten Alltag wenig Platz mehr finden, nicht nur bei theologischen Seminaren oder im Sonntagskirchengang ein.

Für die Psychologie, die IKP Psychotherapie Methode insbesondere, ist Spiritualität längst nicht nur ein Schlüsselwort sondern ein wichtiger Bestandteil des alltäglichen Arbeitens mit Menschen, die sich nach Zusammenhängen, nach Antworten des Leben suchen

 

Christina Casanova

 

 

 

 

 

 

 

 

3Sep/13

Politische Köpfe am IKP

Gabriela Rüttimann, Dozentin am IKP habe ich nach der Retraite mit dem ASP Vorstand zu einem weiteren Gespräch getroffen.

Wird die psychologische Beratung und Psychotherapie an stärkerer Akzeptanz gewinnen?

Gabi Rüttimann: Sicher, da bin ich mir absolut sicher. Psychologische Beratung wird in der Gesellschaft bereits heute deutlch besser wahr-und ernst genommen als vor etwa fünf Jahren. Die Beraterszene hat sich ausgebreitet und ist heute fachlich anerkannt. Die ambulante Psychotherapie wird sich weiter ausbreiten und fachlich noch stärker etablieren, dies nicht zuletzt wegen den akademisch ausgebildeten Psychotherapeuten.

Wie verlaufen die Grenzen psychologische Beratung und Psychotherapie?

Diese beiden Richtungen laufen heute eng nebeneinander. Ein psychologisch ausgebildeter Berater arbeitet heute fachlich mit einem Psychotherapeuten Hand in Hand. Da ist kaum mehr etwa ein fachliches Gefälle. Natürlich grenzen sich diese beiden Bereiche weiterhind dadurch voneinander ab, dass die Psychotherapeuten in Psychopathologie ausgebildet sind und dementsprechend ein Störungsbild erkennen und diagnostizieren können müssen.

Werden uns die psychologischen Berater und Psychotherapeuten ein besseres Leben bescheren?

Nach meiner Meinung führt uns das Schicksal und unserer innerer Kompass, der aufs Schicksal ausgerichtet ist.

Ich bedanke mich für das Gespräch!

Christina Casanova