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IKP-Blog Bewegendes aus dem IKP

4Sep/17

Ab Oktober 2017: TV Auftanken

 

Ab 10. Oktober startet Yvonne Maurer mit ihrem Privat TV Sender AUFTANKEN
Wir wünschen dem Team viel Glück!

 

Christina Casanova

5Jul/17

Sommerfest im IKP

Stärkung der sozialen Seite!

Ein schöner, lauer Sommerabend am Züriseeufer bei Fischer Fritz.

 

Christina Casanova

 

veröffentlicht unter: Diverses, IKP Institut Kein Kommentar
4Jun/17

Diplomfeier im Hause IKP

IKP Diplomfeier 2017

Im Mai 2017 fand im Institut für Körperzentrierte Psychotherapie IKP in Zürich eine Diplomfeier statt. Wir gratulieren den frisch Diplomierten ganz herzlich auch an dieser Stelle!

Diplomiert wurden Fachpersonen aus den Bereichen:

-Paar-und Famlienberatung IKP

-Ernährungs-Psychologische Beratung IKP

-Ganzheitlich-Integrative Atemtherapie IKP

 

Diplomfeier im IKP 2017

 

Sie alle durften sich über ihren wohlverdienten Diplomabschluss frueen und zusammen mit Freunden, Angehörigen, Weiterbilder(innen) sowie der Geschäftsleitung auf ihren Erfolg anstossen!

Das IKP gratuliert nochmals allen Diplomierten zum erfolgreichen Diplomabschluss:

Christina Casanova

13Feb/17

Psychisches Leiden muss nicht sein

Wann ist es sinnvoll eine psychologische Beratung in Anspruch zu nehmen?

Viele Menschen haben noch Vorurteile über psychologische Probleme oder Beziehungsprobleme zu sprechen. Aber manch Einer hat vielleicht doch das Bedürfnis mit einem qualifizierten Experten zu sprechen um psychologische Hilfe zu erhalten. Sicher kann dabei eine online Beratung ein persönliches Gespräch mit einem Psychologen nicht ersetzen. Psychologische Beratung soll Ängste abbauen und die Motivation zum Aufsuchen von weiterer Hilfe aufbauen. Vielleicht kann aber die Information über die Ursachen, Merkmale (Symptome) und Behandlungsmöglichkeiten (medikamentös oder psychotherapeutisch) Angst und Vorbehalte gegen eine Beratung abbauen und dazu ermuntern, sich an einen Berater oder einen Psychotherapeuten zu wenden. Nur Mut!

Im Institut für Körperzentrierte Psychotherapie IKP in Zürich werden Studenten gut und fundiert zum psychologischen Berater, Psychotherapeuten, Atemtherapeuten oder Ernährungstherapeuten ausgebildet.

Christina Casanova

7Mrz/16

Seele als Wirklichkeit

War eines des Aristotelischen Denkens.

Heute sagen die Neuropsychologen die Seele wohne im Hirn eines Menschen. Doch wie weiss das Kleinkind, dass es Mensch ist, dass es ein Selbst hat?

Dies geschieht in den ersten zwei Lebensjahren: Das Kleinkind entwickelt in dieser Zeit sein Selbst, sein Mensch sein. Eine liebevolle Bindung zu Bezugspersonen ist für das Kleinkind sehr wichtig. Denn diese spiegeln es und lassen es dabei spüren: «Das bin ich!» Ab dem dritten Lebensjahr kann und muss das Kind dann liebevoll, aber auch konsequent angeleitet werden, die Perspektive anderer Personen zu berücksichtigen, also zu warten, zu teilen und seine Impulse zu bremsen. Die im präfrontalen Cortex angelegten Möglichkeiten auszuschöpfen, Kinder also zu erziehen, ist keine zivilisatorische Tünche, sondern Teil der biologischen Bestimmung des Menschen.

Gut ist, dass in der psychologischen Beratung oder Therapie diese Defizite nach genährt werden können. Nichts gilt verloren. Aristoteles sagt, die Seele ist die Form eines Körpers, der das Vermögen zum Leben hat, sie ist die vollendete Wirklichkeit eines solchen Körpers, den sie zusammenhält und dessen Wesen sie bildet.

Christina Casanova

veröffentlicht unter: Diverses, IKP Institut Kein Kommentar
5Feb/16

Weshalb Psychologische Beratung?

Ein lieber Freund kam unlängst aus Burna zurück und wir unterhielten uns über 'Zuwendung'. Er erlebte eine schöne Zeit in den Höhlen Burmas, die Fahrt auf dem Irrawaddy, Rangoon, Maanadaly und Pagan. Und überall erfuhr er Zuwendung in Gesprächen mit den Leuten, obwohl diese von Armut geplagt waren.

Sich einander zuwenden, heisst nicht bejammern, sich beklagen und sein trauriges HErz ausschütten. Zuwendung heisst viel mehr. So schreibt Ingeborg Bachmann („Lieben – lieben, das ist es. Lieben ist alles“) Sie erklärt damit die Kunst zu lieben, denn darin liegt der Sinn des Lebens.

Der Sinn des Lebens zu finden, ist einer der vielen Beweggründe für eine psychologische Beratung. Im Laufe der Sitzungen werden Dinge in Erinnerung, ins Bewusstsein getragen, die längst verschüttet waren. Wie etwa den Mut zu finden, wieder zu finden, zu unseren subjektiven Erfahrungen zu stehen, denn das Subjektive ist die Basis unseres persönlichen Erlebens. Die Mehrzahl der Menschen ist in der Entfaltung ihrer Liebesfähigkeit gehemmt und blockiert. Das Geheimnis der Liebe ist seelische Wachheit und Freiheit. Das Geheimnis von Wachheit und Freiheit ist wiederum Mut. Deshalb müssen wir mutig sein um glücklich zu werden; denn die Liebe ist der Weg zu Glück, Zufriedenheit, Gesundheit und Weisheit.

Seien Sie mutig und gehen Sie die Erfahrung einer psychologischen Beratung ein:

Christina Casanova

veröffentlicht unter: Diverses, IKP Institut Kein Kommentar
6Aug/15

Erkennen der eigenen Grenzen

Das Erkennen der eigenen Grenzen, das Verstehen der eigenen Fehler und die Beschäftigung mit den eigenen Fähigkeiten und Ressourcen sind unabdingbare Voraussetzungen für gute psychotherapeutische Arbeit sowie für eine gute psychologische Betreuung. Gleichgültig, ob es die Diagnose Burnout tatsächlich gibt oder ob es sich nur um einen Sonderfall einer reaktiven Depression handelt: Tatsache ist, dass die Ausübung eines derart schwierigen und potenziell überfordernden Berufes Fähigkeiten erfordert, die weit über das gängige medizinische Lehrbuchwissen hinausgehen.

Die Frage, was unter Bedingungen von Arbeitsverdichtung, knappen Budgets und ausufernder Bürokratie persönlich gestaltbar und entscheidbar bleibt, betrifft viele Berufsgruppen. Ebenso die Frage, wie persönlicher Einsatz und angemessene Grenzziehung gut zu balancieren sind:

  • Wie lassen sich Gesundheit, Sinnerleben, Freude und Wirksamkeitserfahrung im psychotherapeutischen Beruf auch unter schwierigen Arbeitsbedingungen erhalten?
  • Wie gelingt es, sich nachhaltig von Burnout, Depression oder Substanzmissbrauch zu regenerieren?

Was ist machbar für mich und auch tragbar für meine Partnerschaft und Familie? Diese Fragen gilt es für alle immer wieder zu reflektieren, die im psychologisch psychotherapeutischen Felde mit Klienten/Patienten arbeiten.

Eure Christina Casanova

veröffentlicht unter: Diverses, IKP Institut Kein Kommentar
10Mai/15

Wunsch nach Veränderung

Nicht bei allen guten Vorsätzen besteht eine Aussicht darauf, dass diese auch gut umgesetzt werden. Es braucht nicht nur ein starker Wille, der zur Veränderung drängt, es braucht bei fast allen Menschen Überwindung. Das vielleicht grösste Hindernis überhaupt, die gewünschten Ziele zu verfehlen. Allgemein betrachtet sind unsere guten Vorsätze, ein Versprechen an sich selbst. Doch gemäss Untersuchungen weiss man, dass leider nur wenige Menschen es schaffen, ihre guten Vorsätze in die Tat umzusetzen. Wie das kommt? Das Bedürfnis, persönliche Ziele zu setzen entspricht gemäss Abraham Maslow zufolge dem Bedürfnis nach Selbstverwirklichung. Im Moment, indem wir einen guten Vorsatz fassen, fühlen wir uns nämlich besser, unser Selbstwertgefühl steigt an und wir sind motiviert den Vorsatz in die Tat umzusetzen.

Hilfreich an der Erfüllung unserer guten Vorsätze ist, gemäss der Psychologin Dominique Chapot, dass unser Umfeld unsere Erwartungen teilt. Dass man Rechenschaft abzulegen hat, stellt einen Antrieb zur Zielverwirklichung dar.

Christina Casanova

veröffentlicht unter: Diverses, IKP Institut Kein Kommentar
26Jan/15

Erwachsene Adoptierte

Fachgeleitete Gesprächsrunde für erwachsene Adoptierte und erwachsene Pflegekinder

Wir bieten Ihnen ein Mal pro Monat einen geschützten Rahmen, um Ihre eigenen, offenen Fragen zu klären, den Austausch mit anderen Betroffenen zu ermöglichen und dadurch den Selbstwert und die eigene Persönlichkeit zu stärken.

Fragen wie die Folgenden könnten diskutiert werden:

Bin ich meiner Adoptivfamilie oder Pflegefamilie etwas schuldig?

Muss ich dankbar sein?

Gibt es Themen, über die in meiner Familie geschwiegen wurde?

Bin ich wirklich anders als meine Geschwister, die leiblichen Kinder meiner Adoptiv- resp. Pflegeeltern?

Wer bin ich wirklich?

Was trage ich mit aus der frühesten Kindheit? Wie prägend war sie?

Habe ich ein Recht, nach den leiblichen Eltern zu suchen und mit meiner Familie über diesem Wunsch zu sprechen?

Darf ich meinen eigenen Weg gehen, auch wenn ich die Eltern "allein zurücklasse“.

Wo treffen wir uns:                   in Chur, im Gruppenraum der Selbsthilfe Graubünden

Wann treffen wir uns:               Samstagmorgen, alle 4 bis 6 Wochen, je nach Bedarf

Brigitte Kägi-Diener, dipl. Paar- und Familienberaterin IKP, Lehrerin; 079 155 35 97

Heidy Henseler, Paar- und Familienberaterin, Adoptiv- und Pflegemutter; 079 649 38 73

 weitere Infos unter:                            www.fap-fam.ch

veröffentlicht unter: Diverses, IKP Institut Kein Kommentar
13Jan/15

Monogamie und Treue

Wie bleibt man treu? Paar- und Sexualtherapeutin Christina Casanova gibt Antworten.

Christina Casanova.

Frau Casanova, wie bleibt man treu?
Indem man das gemeinsame sexuelle Spektrum lebt. Und sich gleichzeitig bewusst ist, dass der Partner nicht alle sexuellen Wünsche erfüllen kann und muss. Diese Einsicht ist wichtig, um die Verantwortung für ein erfülltes Sexualleben nicht dem anderen zuzuschieben. Aber um das herauszufinden und sich damit auseinanderzusetzen, muss man immer wieder mit sich selbst reden und im Paargespräch bleiben. Das tun Paare im Allgemeinen leider viel zu wenig. Die Ablenkung dafür finden sie in wiederkehrenden Alltäglichkeiten.

Sie reden zu wenig über Sex?
Absolut. Sonst spricht man über alles, aber nicht über Sex. Reden Sie über Sex! Das heisst, klären Sie bei sich, was Ihr eigenes sexuelles Spektrum ausmacht, und akzeptieren Sie, dass Ihr Partner auch ein anderes sexuelles Spektrum hat und haben darf.

Weshalb darüber reden? Ist es nicht wichtiger, es zu tun?
Ja, das auch. Aber darüber reden ist wichtig, weil es unterschiedlichste sexuelle Ansichten und Bedürfnisse gibt. Sexualität ist etwas sehr Persönliches, doch viele engen sich dabei ein. Verliert eure eigene Sexualität nicht, rate ich immer wieder. Somit verliert sich das Begehren. Die Paare sollen darüber reden, um ihre Bedürfnisse in ihr Liebesleben einzubauen. Oder sich auch mal selbst befriedigen.

Passen sich Paare zu sehr an?
Ja! Doch kaum jemandem käme es in den Sinn, beim gemeinsamen Pizzaessen auch eine Quattro Formaggi zu bestellen, bloss weil es der Lebenspartner tut. Nein, sie bestellt sich eine Pizza vegetariana oder picante. So ist es auch beim Sex. Jeder hat andere Vorlieben. Eigentlich müsste sich jedes Paar gemeinsam fragen: Was möchte der Einzelne denn eigentlich unabhängig von den Bedürfnissen des anderen sexuell erleben? Dazu braucht es etwas Mut. Weil die Angst einhergeht, dem Partner nicht zu genügen.

Und danach?
Versuchen, es in die gemeinsame Intimität einzubauen. Das heisst aber nicht, dass sich der eine zu etwas zwingen soll, das er nicht will. Das ist enorm wichtig. Es gibt viel zu viele Frauen, die nur wegen ihres Partners in Swingerclubs gehen und selber leiden. Nein, das Paar kann die Fantasien etwa in seinen Sex einbauen, auch indem es darüber witzelt, lacht. Man muss ja nicht jede Fantasie ausleben.

Was, wenn ein Partner immer wieder untreu ist?
Doppelmoral gab es schon immer. Und das sexuelle Abenteuer aufrechtzuerhalten, weil der Partner sich sogenannt sexuell regressiv verhält, ist feige. Wichtig ist die eigene Auseinandersetzung, zum Beispiel indem man sich fragt: Was ist toll in unserem gemeinsamen sexuellen Spektrum, und was möchte ich pflegen?

Und wenn er oder sie sich während Monaten oder gar Jahren eine Geliebte, einen Geliebten hält?
Dann ist das feig und dumm. Es zeigt, dass jener, der fremdgeht, unfähig ist, in der eigenen Beziehung Wichtiges anzugehen und anzusprechen.

Weshalb ist Treue für eine Beziehung wertvoll und wichtig?
Es hat mit Verbindlichkeit zu tun. Treue wünschen sich die meisten Paare. Doch Treue wird leider oft falsch verstanden, denn einsperren lässt sich niemand freiwillig. Die Kontrolle, die über allem steht, zerstört vor der Untreue eine Beziehung. Heute gibt es verschiedene partnerschaftliche Modelle in der Gesellschaft, und Treue ist eines davon. Ob man nun den Mut hat, über die Affäre zu sprechen, hängt vom Modell des Paares ab. Denn guter Sex macht noch lange keine Beziehung aus. Doch ich denke, dass die sexuelle Treue im umfassenden Sinn unmöglich ist. Natürlich kann man sich die Lust versagen, wir können so tun, als gäbe es sie nicht. Doch das ist eine Täuschung.

Eure: Christina Casanova