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IKP-Blog Bewegendes aus dem IKP

23Mrz/14

cogito, ergo sum

Es ist ein bekanntes und verbreitetes Phänomen, daß nur das thematisiert wird, was uns zum Problem wird. So geht es auch mit unserer Vorstellung von Identität. Was heißt eigentlich Identität in einer Zeit, in der sich alles ändert, auch wir uns täglich ändern, nichts mehr fest und sicher scheint - weder berufliche Perspektiven noch Beziehungsformen? 

Je diffuser die unterschiedlichen Rollenerwartungen und Orientierungen in der heutigen Welt werden, um so stärker wird die Suchbewegung nach der inneren Substanz, nach einer Art Fixpunkt. 

Die eigene Position in der Gesellschaft sollte sich nur über eigene Leistung bestim­ men, der Einzelne wurde als autonomes Handlungszentrum gedacht, der zwar Krisen durchlebt, sie aber kraft eigener Stärke überwindet. Im Zentrum dieser Stärke steht  der Geist. Die Vernunft, die sich als instrumentelle Vernunft nun die Natur untertan machte.

Wer aber bin ich? Was mache ich auf dieser Welt? Um diese Fragen zu beantworten,  steht die Psychologie. Eine Psychotherapie oder eine psychologische Beratung stellt sich zur Klärung solcher und ähnlicher Fragestellungen zur Verfügung.

Christina Casanova

 

veröffentlicht unter: Diverses, IKP Institut Kein Kommentar