Zur IKP-Website

IKP-Blog Bewegendes aus dem IKP

26Mrz/13

Höhere Fachprüfung für Beratende

Die Höhere Fachprüfung für Beratende ist da

Ich habe mich mit IKP Dozent Peter Eichenberger über den Stand des eidgenössischen Diploms unterhalten:

"Peter Eichenberger, anlässlich der IKP Fachtagung haben Sie über die Zukunft und Chancen der psychosozialen Beratung informiert und gesagt, dass es bald mehr Informationen zur HFP geben wird. Wo stehen wir heute?"

"Es sind super Neuigkeiten! Die SGfB Schweizerische Gesellschaft für Beratung hat in Zusammenarbeit mit dem SBFI (Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation) das neue Berufsbild des Beraters im psychosozialen Bereich mit eidgenössischem Diplom entwickelt. Dieses wurde nun durch das SBFI genehmigt und ist in diesen Tagen in Kraft gesetzt worden."

"Peter Eichenberger, was heisst dies nun für unsere aktuellen und ehemaligen IKP Studenten?"

"Alle Absolventen der drei Lehrgänge Körperzentrierte Psychologische Beratung IKP, Partner- Paar- und Familienberatung IKP und Ernährungspsychologische Beratung IKP können zukünftig auf Tertiärstufe B die  Höhere Fachprüfung absolvieren. Beratern wird so mit einem standardisierten Werdegang in der Berufsbildung, eine anerkannte Abschlussmöglichkeit eröffnet."

"Was sind die nächsten Schritte?"

"Das IKP entwickelt momentan ein Lehrgangsmodul, welche IKP-Diplomierte aus den drei vorhin erwähnten Bereichen befähigen wird, über eine höhere Fachprüfung das eidgenössische Diplom zu erlangen. Die SGfB als Trägerschaft ist vom SBFI beauftragt die eidgenössischen Prüfungen durchzuführen. Erste Prüfungen werden voraussichtlich 2014 stattfinden. Das IKP wird in den kommenden Monaten detailliert darüber informieren sobald wir alle offenen Fragen geklärt sind."

"Und Sie werden das Lehrgangsmodul HFP unterrichten?"

"Ja und freue mich sehr darauf. Ich habe mich ja sehr stark in den letzten paar Jahren in das Thema eingearbeitet und fühle mich ein wenig wie ein Pionier und dazu verpflichtet. Der erste Lehrgang wird sicher für alle spannend, da noch alles neu sein wird und auch ich meine eidgenössische Prüfung erst noch ablegen darf."

Danke für das Interview!

Christina Casanova

Peter Eichenberger ist psychologischer Berater in Zürich und arbeitet in der Qualitätskommission der SGfB mit. http://www.beratung-am-bleicherweg.ch

veröffentlicht unter: IKP Institut Kein Kommentar
18Mrz/13

Berufsbezeichnung Psychologe geschützt

Gemäss neuem Bundesgesetz über die Psychologieberufe darf sich ab 1. April nur noch Psychologe nennen, wer über einen Masterabschluss oder einen gleichwertigen Studienabschluss in Psychologie verfügt - neu dazu müssen Psychotherapeuten zwingend über einen Hochschulabschluss in Psychologie und einen eidgenössisch anerkannten Fachtitel verfügen.

Auch beim IKP zeigt man sich erfreut darüber, dass die Jahrzehnte alte Forderung nach besserem Schutz für Klienten nun erfüllt ist.

'Hinter vielen Angeboten wie psychologische Beratung oder Lebensberatung stehen oft nicht-qualifizierte Personen ohne höheren Bildungsabschluss in Psychologie'.  Die Ausbildung zum psychologischen Berater verläuft im IKP über drei bis vier Jahre, ein breites Wissen an Theorie und Können wird den Studierenden vermittelt und eingeübt.

Es ist wie im Sport: Wer wirklich gut sein will, kommt ums Training nicht herum!

 

Christina Casanova

veröffentlicht unter: IKP Institut Kein Kommentar
10Mrz/13

IKP Online Beratung

Der Fachvortrag: Ist der multisensorische IKP-Psychotherapieansatz online durchführbar?

ist auf reges Echo gestossen - einige IKP Studierende interessieren sich online Beratung nun

anzubieten - Das ist erfreulich!

 

Christina Casanova

 

3Mrz/13

IKP Fachtagung

Nach der Tagung ist vor der Tagung!

Eine dichte IKP Fachtagung mit interssanten Referaten

Professor Böker überzeugte mit seinem Hauptvortrag Die Bedeutung des Körpers im kulturellen Wandel

Peter Eichenberger spitze die Ohren der Zuhörer mit seinem informativen Referat über die berufspolitsche Situation der psychologischen Berater. Ein Ausatmen war hörbar, als er darauf hinwies: Das IKP ist on board!

Enrico Bernasconi brachte die Zuhörer sogar zum Lachen. Sein Referat über die Bedeutung der Metaphern in einer Psychotherapiesitzung war spannend und zugleich unterhaltsam. Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte, ist sein Fazit.

Emanuel Haselbach entführte die Zuhörer zur Achtsamkeit. Er betonte, dass blosser Wunsch oder Absicht nicht zum Ziel führt. Eindrücklich still war es im weissen Saal.

Helena Kistler zog die Zuhörer mit ihrem Referat Achtsamkeitstraining in der Ernährungs-Psychologischen Beratung in den Bann. Der Hugner schlich durch die Reihen.

Hans-Ulrich Stoller sprach als Seelsorger. Er zkizzierte ein Gesprächsverlauf mit einem Gefängnisinsassen. Hinter den Mauern findet Kontakt statt.

Antonio Bettinaglio wollte über das rigorose Thema Embodiment referieren. Er kam bis zur Körper Historia und dann war seine Sprechzeit vorbei. Die Zuhöer haben sein Skript jedoch zum Weiterlesen, was sicher lohnenswert ist.

Die Chefin des Hauses Frau Dr. Dr. Yvonne Maurer begeisterte die Zuhörer mit ihrem Referat Der Körper als Schrittmacher. Sie fragte gleich zu Beginn, ob die Anwesenden eine Seele oder eine Psyche haben.  Diese Frage zog sich durch ihr Referat durch - spannend, aufklärend und nachhaltig. Mit einem Fazit: je suis le corps. Ihre Gedanken fesselten die Zuhörer.

Am Abend sass der IKP Kern gemeinsam bei einem Glas Champagner!

Es war eine erfolgreiche Tagung:

Christina Casanova

 

veröffentlicht unter: IKP Institut Kein Kommentar