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IKP-Blog Bewegendes aus dem IKP

23Nov/12

Selbstfürsorge

Selbstfürsorge ist die Sorge für sich selbst. Doch um welche Sorge handelt es sich?

Sorge hat in der deutschen Sprache zwei unterschiedliche Bedeutungen:

Einerseits die ängstliche Sorge, 'sich sorgen um etwas': Sorge als Kummer

quälender Gedanke, dabei meist im Plural gebraucht, 'Sorgen haben'. Anderer-

seits 'sorgen für' im Sinne von Sorge als 'tätiger Bemühung um jemanden, der

ihrer bedarf'.

 

Der Kern der Selbstsorge ist die (tägliche) Bereitschaft zur Selbstreflexion und zur Blickveränderung. Der Schlüssel zur Bewahrung der eigenen Gesundheit liegt in dieser Art von Meditation und Gewissensprüfung und dem Streben nach Erkenntnis und Wahrheit. Dieses fördert persönliches Wachstum und persönliche Souveränität.

Christina Casanova

 

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16Nov/12

Hilfe zur Selbsthilfe

In Selbsthilfegruppen finden sich Menschen zusammen, die alle an demselben oder einem sehr ähnlichen Problem leiden und gemeinsam Bewältigungsstrategien suchen -unabhängig davon ob die Probleme Krankheitswert haben, oder nicht.

In ihrer Funktion können Selbsthilfegruppen andere therapeutische Massnahmen sowohl begleiten, als auch gegenbenenfalls ersetzen. Sie haben heute eine wichtige Rolle im psychosozialen Versorgungssystem eingenommen und haben vor allem Bedeutung in Prävention und Nachsorge.

Im Unterschied zu psychologischer Beratung oder Therapie bieten Selbsthilfegruppen nämlich die soziuale Integration in dauerhafte Gemeinschaften. Sie bieten in erster Linie soziale Unterstützung bei unterschiedlichsten Problemlagen:

Christina Casanova

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7Nov/12

Bad soul days – November-Bluses

In der dunklen Jahreszeit steigt der Melatoninspiegel und sein hormoneller Gegenspieler Serotonin sinkt. Die Folge: Müdigkeit, Antriebsarmut, unsere Aktivität wird gebremst. Im Frühling kehrt sich diese Entwicklung wieder um. Herr Betrüblich und Frau Verzweifelt feiern Verlobung und die anhaltend schlechte Grundstimmung geht uns schon selbst auf die Nerven. Im Dunkeln verlassen wir das Haus, im Dunkeln finden wir es nach getaner Arbeit wieder vor.

Aber nicht verzweifeln - "Eine melancholische Stimmung hat auch etwas Reizvolles", sagt Prof. Hegerl. "Blues ist ja eigentlich auch was Schönes. Dann ist man mehr nach innen gekehrt. Das kann einen Ausgleich bieten zum extrovertierten Sommer."

Die Casanova

 

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