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IKP-Blog Bewegendes aus dem IKP

28Mai/12

IKP und Berufspolitik

Ich habe mich mit IKP Dozent Peter Eichenberger über die berufspolitische Situation des psychologischen Beraters unterhalten:

 

Peter Eichenberger, vor einiger Zeit berichteten Sie über das zukünftig, neue Berufsbild den Psychosozialen Berater. Diesbezüglich soll es bald einen eidgenössischen Abschluss geben. Weiss man heute mehr darüber?

 

Aktuell weiss ich, dass die Dokumente nun definitiv beim BBT eingereicht wurden und diese nun in der öffentlichen Vernehmlassung sind. Das heisst, dies ist eine Frist wo es noch Einsprachen geben kann. Diese müssen danach wieder bearbeitet werden. Wir gehen aber sportlich davon aus, dass bis anfangs Herbst der ganze Prozess abgeschlossen ist und das neue Berufsbild „BeraterIn im psychosozialen Bereich mit eidgenössischem Diplom anerkannt ist. Das ist ein riesiger Meilenstein für uns Berater den wir auch feiern müssen! Dies verdanken wir der Arbeit der SGfB als zukünftige Trägerorganisation welche auch die eidgenössischen Prüfungen durchführen wird.

 

Peter Eichenberger, wer ist zugelassen an die höhere Fachprüfung mit eidgenössischem Diplom?

 

Zur Prüfung zugelassen werden wer über einen Abschluss der Tertiärstufe verfügt, entsprechende Berufserfahrung hat, Beratungspraxis im psychosozialen Bereich nachweist, sowie Supervision/Intervision und eigene Lehrtherapie. Detailliert geht es dann um Stunden und Jahre was man als Erfahrung mitbringen muss. Dies wird kommuniziert sobald der Prozess mit dem BBT abgeschlossen ist.

 

Die Prüfung selber besteht aus vier Teilen:

-          Diplomarbeit (schriftlich) vorgängig eingereicht

-          Beratungskonzept (schriftlich) vorgängig eingereicht

-          Beratungspraxis (mündlich) Video/Audioaufnahme

-          Schlusskolloquium (mündlich)

 

Die höhere Fachprüfung ist eine sehr anspruchsvolle Arbeit und fordert viel von den Prüflingen. Man darf dies aber auch erwarten von der höchsten berufsorientierten Weiterbildung der Tertiärstufe. Seitens IKP werden wir zu gegebener Zeit mit Informationsveranstaltungen über den Abschluss und ein neu konzipiertes Modul als Vorbereitung auf die eidgenössische Prüfung informieren.

 

Peter Eichenberger, es wurde viel über die psychologische Beratung gesprochen. Wie aber verhält es sich im Bereich Ernährungs-Psychologische Beratung IKP?

 

Das ist eine sehr erfreuliche Veränderung. Das IKP hat den Ausbildungslehrgang Ernährungs-Psychologische Beratung IKP von der SGfB zertifizieren lassen. Ab sofort können diese als Aktivmitglied der SGfB beitreten und den geschützten Titel Beraterin/Berater SGfB tragen und haben natürlich Zugang zur höheren Fachprüfung! Ein grosses Dankeschön gilt allen im IKP wo hier mitgearbeitet und mitgetragen haben.

 

Peter Eichenberger, wird das Berufsbild Ernährungs-Psychologische

Beratung IKP auch umgewandelt zum Psychosozialen Berater?

 

Die folgenden drei Ausbildungslehrgänge sind anerkannt von der SGfB:

-          Körperzentrierte Psychologische Beratung IKP

-          Partner-, Paar- und Familienberatung IKP

-          Ernährungs-Psychologische Beratung IKP

 

In sich gelten diese Abschüsse vom Ausbildungsinstitut IKP weiterhin und alle Titelträger haben die Möglichkeit den Fachtitel Beraterin/Berater SGfB zu erwerben. Dieser setzt die Standards in der Beratung und bürgt für Qualität und Professionalität. So wie wir dies auch von den Fachverbänden der Psychotherapeuten kennen. Alle drei Ausbildungslehrgänge in sich schaffen auch die Basis für die höhere Fachprüfung. In dem Sinne erhalten alle am Schluss das gleiche Diplom, arbeiten aber in verschiedenen Beratungsdisziplinen.

veröffentlicht unter: IKP Institut Kein Kommentar
23Mai/12

Erfreuliche, politische Neuigkeiten

Unser Diplomlehrgang in Ernährungs-Psychologischer Beratung IKP wird neu von der SGfB (Schweizerische Gesellschaft für Beratung) anerkannt.
 
Wir freuen uns über diese Qualitätsbestätigung!
 
Christina Casanova
14Mai/12

Interessensgemeinschaft IKP: Jubiläum!

Zum 10-jährigen Jubiläum der IG IKP laden wir alle Mitglieder herzlich ein, gemeinsam zu feiern!

Den Anlass gestalten wir in Form eines Kulturtages mit dem akutellen Thema 'Verbinden & Vernetzen'.

Der Anlass ist kostenfrei, inklusive Zwischenverpflegung und gemeinsames Mittagessen:

 

Christina Casanova

veröffentlicht unter: IKP Institut Kein Kommentar
8Mai/12

Fachbuch und seine Tücken

Der körperpsychotherapeutische Ansatz

Charles M. Schulz liess Charlie Brown einmal sinngemäss sagen:

Wenn ich die Mundwinkel nach oben ziehe, ist das schlecht für meine Depression!

Normalerweise erscheint das ganz selbstverständlich, dass körperliche Haltungen, Gesten und Mimik zu bestimmten Gefühlen passen.

Im Unterschied zur Alltagssituation, in welcher der körperliche Ausdruck und das körperliche Empfinden wie automatisch und unbewusst einfach geschehen, werden in der Körperpsychotherapie körperliche Phänomene fokussiert und ins Bewusstsein gerückt.

Um solche Phänomene kümmert sich die Fachgruppe (Dr. Peter Dold, sychotherapeutin Gabi Rüttimann, Ernährungsfahchfrau Zadow und ich) und konzipiert ein neues Fachbuch IKP. Der reiche IKP Schatz an Körperübungen und Körperinterventionen soll festgehalten und thematisiert werden.

Christina Casanova

 

 

veröffentlicht unter: IKP Institut Kein Kommentar