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IKP-Blog Bewegendes aus dem IKP

29Feb/12

Verbinden und Vernetzen

Die IG IKP (Interessensgemeinschaft IKP) feiert am 16. Juni 2012 das 10 Jahre Jubiläum!

Das spannende Programm zu diesem abwechslungsreichen und informativen Tag blogge ich in den kommenden Wochen - reserviert Euch schon jetzt den 16. Juni 2012 in Eurer Agenda

 

Christina Casanova

veröffentlicht unter: Diverses, IKP Institut Kein Kommentar
20Feb/12

Psychotherapie ab 2013 in der Grundversicherung verankert

Bund senkt Hürden für die Psychotherapie

Auch selbständige Psychologen sollen Therapiestunden über Grundversicherung abrechnen können

Psychologen ohne Medizinstudium sollen ab nächstem Jahr Psychotherapien selbst bei der obligatorischen Grundversicherung abrechnen dürfen. Bis heute geht das nur, wenn sie als Angestellte und unter Aufsicht eines Arztes arbeiten. Sonst müssen die Patienten die Therapie selbst bezahlen oder eine Zusatzversicherung abschliessen.

Diese Fesseln will der Bundesrat nun lockern. Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) bereitet die Grundlagen dafür vor, wie Vizedirektor Stefan Spycher bestätigt: «Im Zentrum steht das Anordnungsmodell.» Ein Arzt schickt den Patienten zum Psychologen, dieser rechnet selbst bei der Krankenkasse ab. Dieses System gilt heute schon für die Physiotherapie. Entscheiden kann der Bundesrat darüber in Eigenregie. «Wir klären aber auch ab, ob Psychotherapeuten als selbständige Leistungserbringer gelten sollen», sagt Spycher. Dann könnten Patienten direkt zum Psychologen gehen, ohne Umweg via Arzt. Dafür wäre eine Gesetzesänderung durch das Parlament nötig.

Anlass für die Neuerung ist das neue Psychologieberufegesetz. Ab 2013 werden damit erstmals schweizweit gesetzliche Standards eingeführt, wer sich Psychologe nennen darf. Bis heute ist diese Bezeichnung nicht geschützt.

 

Christina Casanova

veröffentlicht unter: Diverses 1 Kommentar
12Feb/12

Neues in der psychologischen Beraterszene

Die Arbeiten an einem Qualitätslabel für die psychologische Beratung ist voll im Gange. Ende Monat werde ich mich wieder mit Peter Eichenberger aus Zürich, Dozent am IKP treffen und aus dieser Unterhaltung bloggen.

Ein spannendes Buch dazu haben - Frank Nestmann, Frank Engel und Ursel Sickendiek auf den Markt gebracht  "Das Handbuch der Beratung."  BeraterInnen und Berater lest euch durch, es lohnt sich!

Christina Casanova

veröffentlicht unter: Diverses Kein Kommentar
8Feb/12

Fachtagung IKP 2013

Top aktuelle Neuigkeit:

IKP Fachtagung vom 2. März 2013

Unbedingt jetzt schon in der Agenda reservieren!

 

Christina Casanova

 

veröffentlicht unter: IKP Institut Kein Kommentar
1Feb/12

Berufspolitische Szene

Ich traf mich mit dem psychologischen Berater, Peter Eichenberger aus Zürich und unterhielt mich mit ihm:

Die berufspolitische Situation des psychologischen Beraters ist im Augenblick ziemlich im Aufbruch. Was tut sich da eigentlich?

Eichenberger: Ja, die berufspolitische Situation der psychologischen Berater Szene ist in Bewegung. Die Schweizerische Gesellschaft für Beratung (SGfB) ist schon seit längerer Zeit daran Ordnung in die berufspolitische Berater Szene der Schweiz zu bringen.

Das heisst, es war oder es fehlen klare Strukturen in diesem Bereich?

Eichenberger: Die Strukturen fehlen da es heute noch keinen eidgenössischen Ablschluss für Berater gibt. Die SGfB ist daran die Identität der Beratungsberufe zu stärken, die Qualität der professionellen Psychosozialen Beratung zu sichern, weiterzuentwickeln und ihre wissenschaftlichen wie fachlichen Grundlagen zu fördern..

Bildet sich ein neues Berufsbild?

Eichenberger: Ja es bildet sich ein neues Berufsbild. Der IKP als wichtiger Partner in der Ausbildung im psychosozialen Bereich und Kollektivmitglied der SGfB ist überzeugt vom neuen Berufsbild des psychosozialen Beraters. Wir halten euch hier auf dem Laufenden sobald es mehr zu berichten gibt.

Was heisst das für einen psychologischen Berater oder für einen Klienten?

Eichenberger: Als Trägerorganisation arbeitet die SGfB zusammen mit dem BBT an einer eidgenössischen Berufsprüfung Höhere Fachprüfung (HFP) für psychosoziale Beratung. Die HFP werden seit 1933 durch das eidgenössische Berufsbildungsgesetzt staatlich geregelt. Soviel einmal zur Berufspolitik. Für einen Klienten heisst dies, dass er zukünftig zu einem psychosozialen Berater gehen wird der ein eidgenössisches Diplom hat, also eine entsprechende berufs- und praxisorientierte Weiterbildung abgeschlossen hat und sich als Aktivmitglied der SGfB verpflichtet, sich jährlich weiter zu bilden. Zukünftig werden es die Berater im Markt schwierig haben welche über keine entsprechenden Abschlüsse verfügen. Der Abschluss hilft uns aber die Qualität und Professionalität des Beraterberufes zu stärken.

Und wie sieht es im Speziellen für die Körperzentrierten psychologischen Berater aus?

Eichenberger: Die meisten Körperzentrierten psychologischen BeraterInnen IKP können davon ausgehen, dass Sie zukünftig unter einem eidgenössisch anerkannten und geschützten Titel beraten können, sofern Sie mit der HFP abschliessen. Wie bei anderen Höheren Fachprüfungen wird eine Tertiärstufe, entsprechende Berufserfahrung, Beratungspraxis, Supervision, Selbsterfahrung sowie eine mündliche und schriftliche Prüfung, welche vom Trägerverband durchgeführt wird, verlangt.

 Danke fürs Interview!

Peter Eichenberger ist psychologischer Berater in Zürich. http://www.peter-eichenberger.ch/

Christina Casanova

veröffentlicht unter: Diverses, IKP Institut 1 Kommentar