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IKP-Blog Bewegendes aus dem IKP

28Jun/11

Nach dem Fest ist vor dem Fest

Das Fest ist alt - das Fest bleibt neu!

Offenbar muss jeder Versuch, Fest und Feier zu definieren, scheitern...

 Christina Casanova

veröffentlicht unter: IKP Institut Kein Kommentar
25Jun/11

Das Fest – Hommage à Yvonne

Freitagabend - hommage soirée

Es war ein schönes Fest - viel und gern getanzt, miteinander gelacht, von alten und neuen Zeiten geredet!

Die Festschrift / Hommage à Yvonne/ mit lustigen IKP Geschichten und Laudatio Eine Frau, ein Institut oder welche Rolle die Psychologie in unserem Leben spielt - kann beim Sekretariat IKP bestellt werden.

Christina Casanova

im Bild beim Lesen der Laudatio...

veröffentlicht unter: IKP Institut Kein Kommentar
21Jun/11

Die Gründerin des Institut für Körperzentrierte Psychotherapie

Zum Jubiläum dreissig Jahre IKP habe ich mich mit der Gründerin Frau Dr. Dr. Yvonne Maurer unterhalten:

Frau Dr.Dr. Yvonne Maurer: Wie ist Ihre Liebe zur Psychotherapie und Theologie entstanden?

Wie „Liebe“ entsteht, wissen wir ja oft nicht, ist manchmal gar irrational. Mich interessierte schon immer der Mensch: Wer ist er, wer bin ich, wie kommt es, dass ich nach mir selber fragen kann, ja muss angesichts dessen, dass alle Menschen eine beschränkte Zeit auf dieser Erde leben und sie dann verlassen.

Von Menschen mit zwei Doktortiteln heisst es, sie seien äusserst strebsam. Trifft das auch für Sie zu?

Selbstverständlich! Strebsam sein heisst für mich: Sich Ziele setzen, die Sinn machen, für sich und andere. Ich bedaure und habe Mühe mit Menschen, die im Leben planlos umhergondeln, sich von einem Konsumvergnügen ins nächste anstiften, irreführen lassen und dabei ihren eigenen Wert immer weniger spüren und so ihre Handlungsmöglichkeiten nicht ausschöpfen können.

Die meisten Menschen  meiden komplex, tiefgreifende Themen. Sie jedoch suchen ihre Nähe?

 Ich bin in meinem Leben damit gut gefahren, mich solcher Themen persönlich an zu nehmen. Oberflächliches Verdrängen wichtiger Themen wie: Was ist Leben, Zeitlichkeit, Tod, Zwischenmenschlichkeit, Liebe, Gott rächt sich einmal und blockiert langfristig erfolgreiches Leben. Was ich aber nicht gerne mag ist Halbwissen, das halbwegs im Dunkeln lässt: Ich liebe Ganzheitliches, das zu Licht, Helligkeit und Fröhlichkeit führt.

Bewältigten Sie eine Art innerer Emigration von der Psychiaterin zur Theologin?

Innerlich nicht. Letzte Fragen haben mich seit je beschäftigt, bereits als Kind unter dem nächtlichen Sternenhimmel. Die Frage war mehr die der sozialen Akzeptanz um mich herum: Werden nun Dinge, oberflächliche Klichees auf mich projiziert, die nicht dem entsprechen, was ich bin und vertrete.

Sie leiten seit dreissig Jahren das Institut für Körperzentrierte Psychotherapie IKP. Wie hat der technische  Fortschritt Ihre Arbeit verändert? 

Immer wieder neu. Vor dreissig Jahren hatten wir noch keine Computer, grossartig war dann schon einen Schreibautomaten zu erwerben. Dann kam die Notwendigkeit einer Homepage, die Präsenz im Internet, Videoaufnahmen von Therapien etc.

 Sie scheinen aufgeschlossen für technische Entwicklungen zu sein. Erleben Sie dabei keine Schattenseiten? Keine Abweichungen vom Wesentlichen?

Ja, ich bejahe den technischen Fortschritt. Allerdings kann dieser „Fortschritt“ mit der pausenlosen Neuigkeiten-, Wissens- und Handypräsenz auch dazu verführen, sich selber zu sehr im Aussen zu verlieren bzw. die Quelle der ureigenen Kreativität versiegen zu lassen.

Lieben Dank für das Gespräch!

Christina Casanova

14Jun/11

30 Jahre IKP – ein Fest

Das Institut steht im Jubiläumsfieber - die Festlichkeiten beginnen mit einer Gastlesung:

Mittwoch, 22. Juni 2011, 18:00 Uhr im Volkshaus Zürich

Vortrag von Prof. Dr. med. Daniel Hell:

„Spirituelle Aspekte in der Psychotherapie“.
(SGPP 2 Credits; SAPPM 2 Credits)

Das offizielle Programm steht, das inoffizielle auch. PSsst: Freitagabend, 24. Juni ab 18:30h läuft die Party an - kommt und seid mit dabei!

Christina Casanova

veröffentlicht unter: IKP Institut Kein Kommentar
9Jun/11

Psychologie hilft im Alltag

Wie kommt es, dass die Psychologie durch den Alltag hilft? Oder sollte ich besser fragen, wie kommt es, dass die Seelenkunde dem Menschen durch seinen Alltag behilflich ist? Es ist, dass die Psychologie ebenso nach Verhaltensweisen, Empfinden des Menschen und seinen Lernprozessen forscht, wie nach den Ursachen und Umständen für diese Verhaltensweisen. Also können wir von der Psychologie, der Seelenkunde Antworten erwarten. 

Doch, was kann die Psychologie leisten?

Psychologie vermittelt Menschen ein Verstehen, konkrete Anleitungen sich gegenseitig gut verstehen, fair miteinander reden, umgehen. Sowie Wünsche, Anliegen in Gegenseitigkeit und miteinander regeln können

  • das Lernen effektiv, motivierend und leistungsfreundlich gestalten können
  • Gesundheit und Wohlbefinden fördern und schädlichen Stress vermeiden können
  • persönliche Fähigkeiten für ihr privates Leben und ihre Arbeit optimal nutzen können
  • Ängste überwinden, Verlusterfahrungen und traumatische Erfahrungen bewältigen können,
  • Kaufverhalten erkennen und beeinflussen können
  • eine Vielzahl von sozialen Prozessen in verschiedenen Lebensbereichen menschenfreundlich gestalten können.

Diese Fähigkeiten helfen, um sich in einem ganz gewöhnlichen Alltag gut zurecht zu finden und sich dabei noch gut zu fühlen:

zu empfinden, zu spüren und zu fühlen

den Alltag als einen lebenswerten Tag bewerten

Was aber heisst empfinden, spüren oder fühlen? Wie erreiche ich diese Eigenschaften?

Wenn ich mir bewusst mache, dass ich WERTVOLL bin!

Wertvoll sein heisst, sich selbst so anzunehmen wie man ist. Durch die Annahme von sich selbst eröffnet sich der Weg zur Harmonie. Ich liebe mich so wie ich bin ist eine Perspektive und enthält keinerlei Verpflichtung.

Christina Casanova

veröffentlicht unter: Diverses Kein Kommentar
4Jun/11

Die Peergruppe

Aus der Ausbildungsgruppe AB 75, psychologische Beratung,  habe ich mich mit drei Frauen getroffen, die zusammen in einer Peergruppe arbeiten. Ich habe mich mit ihnen unterhalten:

Warum habt ihr eure Peergruppe gebildet?

Der Grund dazu war, dass wir uns eine Plattform des Übens geben wollten. Die vermittelte Theorie in der Ausbildungsgruppe vertiefen wir in der Peergruppe, indem wir Bücher lesen, diese miteinander besprechen, abgegebene Skripte aus der Ausbildungsgruppe zusammen studieren. Wir arbeiten zu dritt und kommen so gut voran. Diese Art der Theorieaufarbeitung hilft uns, den Stoff aus der Ausbildungsgruppe besser zu verdeutlichen und zu verstehen. Ebenso arbeiten wir praktisch, das heisst, wir machen zum Beispiel Rollenspiele, oder üben uns darin, wie etwa eine Mediationsübung geleitet wird, oder wir daten Seminare untereinander ab, berichten über Schlüsselereignisse aus der Ausbildungsgruppe oder den besuchten Seminaren, oder wir reflektieren Fachliteratur.

Die Peergruppe ist ein wichtiger Bestandteil unserer Ausbildung. Sie ist auch der Beginn eines Networking. Wir dienen uns gegenseitig und das inspiriert!

Was würde mir fehlen, wenn ich nicht in dieser Peergruppe wäre?

Barbara: Ich wäre mehr oder weniger in der Ausgbildungsgruppe mit mir alleine unterwegs, das heisst, mein Selbststudium wäre stärker und ich müsste sicher mehr mit mir aushandeln und teilen...

Angela: Für mich ist es wichtig, dass jemand da ist und mir zuhört. Ich brauche es, gespiegelt zu werden. Der fachliche- wie aber auch der freundschaftliche Austausch ist mir sehr wichtig...

Eveline: Ich schätze den direkten Kontakt und das Austauschen in der Kleingruppe, dieses miteinander Ausdiskutieren ist toll...

Danke für euer Interview!

Angela Zwisler, Ernährungsberaterin/ www.zwisler.ch

Eveline Bühlmann, in angehender Praxis für psychologische Beratung

Barbara Lüthi

Christina Casanova

 

 

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